Förderung für Krankenhäuser: Region Trier erhält mehr als 20 Millionen

Die Krankenhäuser in der Region Trier werden vom Land Rheinland-Pfalz mit mehr als 20 Millionen Euro gefördert. Geplant sind Modernisierungen und Erweiterungen.
Symbolbild: Pixabay

Förderung für Krankenhäuser

Insgesamt fördert das Land die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser mit 136 Millionen Euro. „Wir investieren in den Ausbau und die Modernisierung der stationären Versorgung im Land um das hohe Versorgungsniveau in Rheinland-Pfalz zu halten und auszubauen“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch während der Vorstellung des Krankenhausinvestitionsprogramms 2022. Vonseiten der gesetzlichen Krankenkassen habe es Kritik am Investitionsplan des Landes gegeben, berichtet der Südwestrundfunk (SWR): Der tatsächliche Investitionsbedarf sei viel höher.

In diesem Jahr gibt es fünf Förderschwerpunkte, die Pflegebereiche mit Intensivstationen, die Psychiatrie, die Modernisierung und Erweiterung von OP-Abteilungen, die Funktionsbereiche und die Förderung der Ausbildungsstätten.

Geplante große Maßnahmen

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums werden fünf Millionen an das Klinikum Idar-Oberstein für eine Umstrukturierung und Erweiterung vergeben. Das St. Joseph Krankenhaus in Prüm erhält ebenfalls fünf Millionen für die Modernisierung der gesamten OP-Abteilung. Auch fünf Millionen werden an das Klinikum Mutterhaus Trier vergeben – davon sind drei Millionen für die Zusammenführung der Psychiatrie sowie zwei Millionen für die Erweiterung der Radiologie geplant.

Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier soll eine Intensivüberwachungsstation errichtet werden (Intermediate Care-Station, IMC). Dafür werden Mittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für zwei Millionen Euro soll die Geburtenhilfe im Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich erweitert und neu strukturiert werden.

 

Mitteilung Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (11.05.2022)