Genesenenstatus gilt sechs Monate – außer für Ungeimpfte

Das Robert Koch-Institut verkündet, dass die jüngste Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate nur ungeimpfte Personen betrifft. Für geimpfte Personen gilt der Nachweis sechs Monate.
Das RKI stellt klar, dass die Verkürzung des Genesenenstatus nur für ungeimpfte Personen gilt. Symbolbild: Unsplash/ Waldemar Brandt
Das RKI stellt klar, dass die Verkürzung des Genesenenstatus nur für ungeimpfte Personen gilt. Symbolbild: Unsplash/ Waldemar Brandt

Ohne Ankündigung änderte das Robert Koch-Institut im Januar den Genesenenstatus. Die Dauer des Genesenenstatus wurde von sechs Monaten auf 90 Tage reduziert. Allerdings gilt die Verkürzung des Genesenenstatus nur für ungeimpfte Personen, stellt das Institut in der aktualisierten Mitteilung klar.

Ungeimpfte gelten nur drei Monate als genesen

Konkret schreibt das Institut: „Diese fachlichen Vorgaben für den Genesenennachweis beziehen sich ausschließlich auf Personen, die ungeimpft sind, d.h. weder vor, noch nach ihrer durchgemachten Infektion eine Impfung erhalten haben.“

Laut RKI deuten die wissenschaftlichen Ergebnisse darauf hin, dass Ungeimpfte nach einer durchgemachten Infektion „mit der Deltavariante oder einer früheren Virusvariante im Vergleich zur Reinfektion mit der Deltavariante herabgesetzten und zeitlich noch stärker begrenzten Schutz“ vor einer Infektion mit der Omikron-Variante haben.

Fachliche Vorgaben des RKI für COVID-19-Genesenennachweise