Klinikum Idar-Oberstein führt erneut Besuchsverbot ein

Die steigenden Corona-Infektionszahlen erfordern erneute Einschränkungen, deshalb führt das Klinikum Idar-Oberstein wieder ein generelles Besuchsverbot ein. Die Sonderregelungen gelten aber weiterhin:
Das Klinikum Idar-Oberstein. Foto: SHG
Das Klinikum Idar-Oberstein. Foto: SHG

Das Klinikum Idar-Oberstein führt wegen den stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen erneut ein generelles Besuchsverbot ein. Das Besuchsverbot gilt ab Freitag, 29. Juli 2022.

Viele Corona-Fälle bei Patienten und Personal

Nach eigenen Angaben verzeichnet das Klinikum sowohl bei den Patientinnen und Patienten als auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stark gestiegene Corona-Fallzahlen. Deshalb „sieht sich die Leitung des Klinikums Idar-Oberstein zur Sicherstellung der Patientenversorgung erneut gezwungen, ein generelles Besuchsverbot auszusprechen.“, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums am Donnerstag. Durch das Besuchsverbot werden Patient:innen und Mitarbeitende zusätzlich durch von außen eingetragene Infektionen geschützt.

Ausnahmeregelung bleibt bestehen

Die bisherigen Sonderregelungen gelten weiterhin. Dazu zählen:

  • Eltern minderjähriger Patientinnen und Patienten (z.B. in der Kinderklinik),
  • werdende Väter oder in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften auch die Partnerinnen während der Geburt eines Kindes und/oder zum Besuch von Mutter und Kind nach der Geburt (z.B. im Kreißsaal und auf der Neugeborenenstation)
  • Angehörige von sterbenden oder schwerverletzten Patientinnen und Patienten.

Über die Gewährung von Ausnahmen des geltenden Besuchsverbots entscheiden die behandelnden Medizinerinnen und Medizinier nach ärztlichem Ermessen im Einzelfall vor Ort.

Für den Besuch:

In jedem Fall ist vor dem Betreten des Krankenhauses ein tagesaktueller negativer Corona-Antigen-Schnelltest vorzuweisen und während des Aufenthaltes kontinuierlich eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Mitteilung Klinikum Idar-Oberstein (28.07.2022)