Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz: Hier muss weiterhin Maske getragen werden

Mit Sonntag, 03.04.2022, sind in Rheinland-Pfalz fast alle Corona-Beschränkungen entfallen. Es bleiben lediglich wenige Ausnahmen bestehen, beispielsweise die Masken- und Testpflicht für einige Bereiche:
Für wenige Bereiche ist die das Tragen einer Maske weiterhin verpflichtend. Symbolbild: Unsplash/ Waldemar Brandt

In Rheinland-Pfalz gelten seit Sonntag, 03.04.2022, nur noch wenige Corona-Beschränkungen. Die meisten sind mit dem ausgelaufenen Infektionsschutzgesetz aufgehoben worden – darunter beispielsweise Zutrittsbeschränkungen wie 3G- und 2G-Plus-Regeln. Auch im Einzelhandel entfällt die Maskenpflicht – es steht aber allen frei, weiterhin eine Maske zu tragen. Per Hausrecht können Einzelhändler:innen und Supermärkte die Maskenpflicht für Kundinnen und Kunden vorschreiben, was einige bereits abgelehnt haben.

Weiterhin gelten die sogenannten Basis-Schutzmaßnahmen, dazu zählt die Maskenpflicht in folgenden Bereichen:

Maskenpflicht im ÖPNV

Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt weiterhin die Maskenpflicht. Wer also Bus oder Bahn fahren möchte, muss eine Maske tragen.

Maskenpflicht in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen

Um vulnerable Gruppen besonders zu schützen, gilt auch weiterhin in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen die Verpflichtung zum Tragen einer Maske. Dazu zählen unter anderem: Arztpraxen, Kliniken, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste und Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Maskenpflicht in Gemeinschaftseinrichtungen

Eine Maske muss auch weiterhin in Gemeinschaftseinrichtungen für Asylbewerber:innen und Flüchtende getragen werden.

Wo weiterhin die Testpflicht gilt:

In den meisten Bereichen gilt keine Testpflicht mehr. Allerdings bleiben die Tests für einige Bereiche weiterhin verpflichtend, dazu zählen Krankenhäuser, Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber:innen, Pflegeeinrichtungen, sozialpädiatrische Zentren mit Frühförderung sowie Justizvollzugsanstalten.

Tests an Schulen und in Kitas

Weiterhin bleibt es dabei, dass sich eine Lerngruppe nach Auftreten eines Infektionsfalls für fünf aufeinanderfolgende Schultage selbst testen muss. Auch im Bereich der Kitas wird die anlassbezogene Testpflicht fortgesetzt. Das bedeutet, dass nach einem Infektionsfall für alle Kontaktpersonen eine Absonderungspflicht besteht. Die betroffenen Kinder und die Beschäftigten können erst dann wieder in die Kita zurückkehren, wenn sie sich mit einem Antigen-Schnelltest einer zertifizierten Teststelle (sog. PoC-Antigentest) freigetestet oder sich zehn Tage abgesondert haben.

Mitteilung Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (03.04.2022)