Produktionsausfälle drohen: IHK Trier für Abschaffung der Quarantänepflicht

Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier mehren sich Berichte aus der regionalen Wirtschaft, dass der Produktionsablauf gestört sei.
Symbolbild: Unsplash/ Mika Baumeister
Symbolbild: Unsplash/ Mika Baumeister

Grund ist die hohe Inzidenz und dass deswegen viele Beschäftige in häuslicher Qurarantäne sind, obwohl sie teilweise komplett symptomfrei sind. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer äußert sich wie folgt:

Überdenken mit Umgang von Infizierten gefordert 

Die hohen Infektionszahlen führen bei den Betrieben in der Region Trier vermehrt zu Problemen in der täglichen Produktion. Mitarbeiter, die mit dem Coronavirus infiziert sind, müssen sich aktuell in Quarantäne begeben, auch wenn sie komplett symptomfrei sind. Auch der Blick in die Kliniken zeigt, dass nicht die an Corona infizierten Patienten das Problem sind, sondern massive Ausfälle beim Personal, die sich in häusliche Isolation begeben müssen. Vor dem Hintergrund muss aus Sicht der Wirtschaft, der Umgang mit infizierten Personen überdacht werden.

Quarantäneregeln ändern 

Die Quarantänezeit für Beschäftigte mit Symptomen sollte auf fünf Tage verkürzt und für symptomfreie Beschäftigte komplett aufgehoben werden, wenn Hygienemaßnahmen wie Maskenpflicht, Abstand und häufiges Lüften eingehalten werden können. Da die Wahrscheinlichkeit, dass große Teile in der Produktion ausfallen aufgrund der hohem Inzidenzen nun viel wahrscheinlicher geworden ist, Omikron aber nicht diese gravierenden Auswirkungen hat wie vorherige Varianten, ist eine Corona-Infektion mittlerweile zum normalen Lebensrisiko zu zählen.“

Pressemitteilung IHK Trier