RKI warnt: Großveranstaltungen meiden und Kontakte reduzieren

Im aktuellen Wochenbericht rät das Robert-Koch-Institut (RKI) angesichts der steigenden Zahlen zu härteren Maßnahmen. Großveranstaltungen sollen abgesagt oder gemieden werden. Auch Geimpfte und Genese sollen sich schützen.
Ab Montag gilt für für die Landkreise Trier-Saarburg, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel Wanrstufe 2. Symbolbild: Pixabay
Ab Montag gilt für für die Landkreise Trier-Saarburg, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich und Vulkaneifel Wanrstufe 2. Symbolbild: Pixabay

„Die aktuelle Entwicklung ist sehr besorgniserregend und es ist zu befürchten, dass es zu einer weiteren Zunahme schwerer Erkrankungen und Todesfälle kommen wird“, lautet die Bilanz des Robert-Koch-Instituts (RKI) im aktuellen Wochenbericht von Donnerstag, 11. November.

Großveranstaltungen absagen oder meiden

Angesichts der steigenden Zahlen und der „besorgniserregenden“ Entwicklungen rät das RKI „dringend dazu, größere Veranstaltungen möglichst abzusagen oder zu meiden, aber auch alle anderen nicht notwendigen Kontakte zu reduzieren.“ Sollten diese nicht gemieden werden können, sollte unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus vorher ein Corona-Test gemacht sowie die Corona Warn-App genutzt werden.

Bislang wurden für den Trierer Weihnachtsmarkt keine Einschränkungen festgelegt. Dieser findet nach derzeitigem Stand ohne Einschränkungen statt.

Empfehlungen gelten auch für Geimpfte und Genesene

Alle Bürgerinnen Bürger sollten möglichst alle anwendbaren Maßnahmen umsetzen, dazu zählen die die Kontaktreduktion, das Tragen von Masken, die Einhaltung des Mindestabstands sowie das regelmäßige und gründliche Lüften von Innenräumen vor, während und nach dem Aufenthalt mehrerer Personen. Die Empfehlungen gelten auch für Geimpfte und Genesene.

Zudem sei es bei Symptomen einer neu auftretenden Atemwegserkrankung wie Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten, unabhängig vom Impfstatus, unbedingt erforderlich, Zuhause zu bleiben, die Hausarztpraxis zu kontaktieren und dort einen PCR-Test durch führen zu lassen.

Gefährdung für Ungeimpfte sehr hoch

Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der nicht oder nur einmal geimpften Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Für vollständig Geimpfte wird die Gefährdung als moderat, aber aufgrund der steigenden Infektionszahlen ansteigend eingeschätzt.