VRT bereitet sich auf Personalausfälle wegen Omikron vor

Das Bus- und Zugangebot der Region gehört zur kritischen Infrastruktur. Um diese auch bei der hohen Übertragbarkeit von Omikron aufrechtzuerhalten, bereiten sich die Verkehrsunternehmen im VRT auf den Notfall vor.
Der Streik ist beendet, die Busse fahren wieder regulär. Symbolbild: Unsplash
Der Streik ist beendet, die Busse fahren wieder regulär. Symbolbild: Unsplash

Kritische Infrastruktur aufrechterhalten

Zur kritischen Infrastruktur, die er zu erhalten gilt, zählt auch das Bus- und Zugangebot der Region. Aufgrund der hohen Übertragbarkeit der Corona-Variante Omikron bereiten sich die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Region Trier (VRT) bereits auf vermehrte Fahrausfälle vor. Um den Zusammenbruch der kritischen Infrastruktur zu verhindern, wurde bereits die Quarantäne verkürzt

Notfall-Fahrpläne bei vermehrten Fahrausfällen

Der VRT und die Verkehrsunternehmen im VRT bereiten sich derzeit vorsorglich auf den Fall vor, dass besonders viele Fahrerinnen und Fahrer wegen der Omikron-Variante ausfallen könnten. Die Unternehmen erarbeiten oder aktualisieren aus diesem Grund derzeit Notfall-Fahrpläne für den Fall besonders hoher Krankheitsstände bzw. Personalreduzierungen.

Notfall-Pläne mit Priorisierung

In den Notfall-Plänen soll eine Priorisierung der Schulfahrten sowie Knotenpunkte mit Umsteigeverbindungen berücksichtigt. Spätfahrten und Fahrten mit geringerem Fahrgastaufkommen sollen notfalls eingespart werden.

In einem Schreiben an alle Verkehrsverbünde im Land teilte das Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz mit, dass sich die neue Corona-Variante Omikron deutlich schneller und einfacher von Mensch zu Mensch überträgt. Deshalb und aufgrund der Tatsache, dass die bisher verimpften Vakzine nicht mehr in dem hohen Maße schützen wie bisher, sollten wegen der zu erwartenden, krankheitsbedingten Ausfälle von Beschäftigten im Bereich der kritischen Infrastrukturen Vorsorgemaßnahmen getroffen werden.