Das Hochwasserereignis hat massive Auswirkungen auf den Schienenpersonen-Nahverkehr. Hiervon sind auch Streckenabschnitte im Eifelkreis Bitburg-Prüm betroffen. Der Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord bittet die Fahrgäste um Verständnis für großräumige Einschränkungen. Aktuelle Informationen sind nach besten Möglichkeiten in den verschiedenen Online-Auskünften verfügbar.

Die Eifelstrecke von (Trier -) Ehrang über Gerolstein bis Hürth (- Köln) ist komplett gesperrt, ein konkretes Lagebild der Schäden ist der DB noch nicht bekannt, die Strecke ist zur Zeit schlicht nicht erreichbar. Zu befürchten sind auch hier erhebliche Schäden. Bei DB Regio NRW sind mindestens acht Fahrzeuge eingeschlossen und z.B. in Gerolstein durch Hochwasser wohl technisch erheblich geschädigt. Aus den starken Regenfällen von 2016 ist bekannt, dass Fahrzeuge mit diesen Schäden monatelang ausfallen. Die morgen beginnenden Baumaßnahmen in Kordel und Daufenbach werden wohl stattfinden.

Durch das Hochwasser der Kyll wurde gestern die Moselstrecke in Ehrang unterbrochen, die Personenzüge endeten von Koblenz kommend in Schweich, dann SEV über die Autobahn nach Trier Hbf, wo auch wieder die Züge endeten. Seit Freitag ist die Streckensperrung wieder aufgehoben.

Noch schlimmer hat es das Ahrtal getroffen. Wie der SPNV-Nord mitteilt, sind dort mindestens sieben Eisenbahnbrücken und bis zu 20 km Streckengleis nicht mehr vorhanden.

Die DB empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die DB-Auskunftsmedien www.bahn.de/aktuell, dem DB Navigator sowie unter bahn.de zu informieren. Für Informationen zur aktuellen Lage im Zugverkehr hat die Deutsche Bahn zudem eine kostenlose Sonder-Hotline eingerichtet: 08000 99 66 33.