„Ich freue mich sehr, dass die Ausbreitung der Virusvarianten im Departement Moselle erfolgreich eingedämmt werden konnte. Dort war der Anteil der Corona-Infektionen mit der südafrikanischen Mutante hoch. Als direkte Grenzregion haben wir damit vor besonderen Herausforderungen gestanden. Auch wenn es uns gelungen ist, praktikable und maßgeschneiderte Lösungen insbesondere für Grenzpendler und Grenzgänger zu finden, ist die nun erfolgte Rückstufung ein wichtiger Schritt.“

„Ich danke allen handelnden Akteuren, den Unternehmen vor Ort sowie der Bundesregierung, den benachbarten Ländern und den französischen Freunden für den partnerschaftlichen und besonnenen Umgang während dieser besonderen Zeit“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Reaktion auf die Entscheidung der Bundesregierung, das an die Südwestpfalz grenzende Department Moselle von einem Virusvariantengebiet auf die Stufe eines Hochinzidenzgebiets herabzustufen.

Auf Grund des deutlichen Rückgangs der südafrikanischen Variante des Corona-Virus im französischen Departement Moselle erfolgt ab Sonntag, 2. Mai 0:00 Uhr durch die Bundesregierung eine Rückstufung vom Virusvariantengebiet. Das Departement Moselle wird damit automatisch – so wie ganz Frankreich – zum Hochinzidenzgebiet. Damit einher gehen deutliche Erleichterungen im Grenzraum und im kleinen Grenzverkehr. Das Beförderungsverbot wird aufgehoben, die Quarantänepflicht entspricht wieder den Regelungen für ein Hochinzidenzgebiet; nämlich Reduzierung auf 10 Tage und Ausnahmen für Tagespendler bei Aufenthalten von weniger als 24 Stunden. Grenzgänger und Grenzpendler waren bereits zuvor hiervon ausgenommen. Die Pflichten zur digitalen Einreiseanmeldung und Testung unterliegen einer Karenzzeit von 10 Tagen, gültig ab Sonntag, 2. Mai. Die Bundesregierung hatte das französische Departement Moselle am 2. März 2021 als Virusvariantengebiet eingestuft.

„Mit der nun anstehenden Herabstufung des Departements Moselle von einem Virusvariantengebiet zu einem Hochinzidenzgebiet kommen wir bei der Rückkehr zur Normalität in der Grenzregion wieder ein kleines Stück voran. Der Alltag für Pendlerinnen und Pendler wird durch den Schritt erleichtert werden können. Die Kommunikation in den wöchentlichen Telefon- und Videoschalten mit den französischen Partnern hat gezeigt, dass dies auch dort erleichtert aufgenommen worden ist. Ich werde zudem in einer heutigen Schalte mit den kommunalen Spitzen der Grenzanrainerkreise und –städte sowie weiteren Akteuren, unter anderem der lokalen Wirtschaft, die spezifischen Erleichterungen durch die Veränderung der Einstufung detailliert erörtern“, betonte die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa Staatssekretärin Heike Raab.