Symbolbild: Taucheinsatz Florian Blaes

Zu einem größeren Einsatz der Rettungskräfte aus Deutschland und Luxemburg kam es Mittwochnachmittag, 01. September 2021, um 14:50 Uhr im Bereich der „Sauer“ zwischen Bollendorf und Echternach.

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurden die Rettungskräfte zu einem „Wasserrettungseinsatz“ auf der „Sauer“ alarmiert. Dort soll ein Boot gekentert sein, in dem sich zwei Insassen befanden.

In einer ersten Suche auf der deutschen und luxemburgischen Seite, konnte diese Meldung jedoch nicht bestätigt werden, es wurde kein Boot vorgefunden. Da man aber nicht ausschließen konnte, dass es abgetrieben wurde, startete eine Suche links und rechts des Flusses flussabwärts in Richtung Echternachterbrück/ Echternach.

Etwa 2,5 Kilometer flussabwärts bei Weilerbach konnten Einsatzkräfte aus Luxemburg in einem Gestrüpp nahe des deutschen Ufers schließlich vier Menschen ausfindig gemacht werden, die sich dort aufgehalten haben und aus eigener Kraft nicht mehr das Ufer erreichen konnten.

Erfolgreicher Einsatz

Die vier in Not Geratenen konnten schließlich von den Feuerwehrkräften mit Leinen an Land gezogen werden beziehungsweise mithilfe von lux. Tauchern. Die vier Menschen wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung übergeben.

Nach etwa 1,5 Stunden konnte der gemeinschaftliche deutsch-luxemburgische Einsatz beendet werden.

Im Einsatz waren die FEZ, Rettungsboot und Wehrleiter VG Südeifel, die Feuerwehren aus Bollendorf, Berdorf, Ferschweiler, Echternacherbrück, Ernzen, Tauergruppe GSAQ Luxemburg. Weiterhin Chef Peloton Groupe Sauer, Rettungsdienste aus Echternach und Echternacherbrück, die Polizei Bitburg und Police Luxemburg.