Seit mehreren Monaten gibt es die Corona-App in Deutschland. Sie wurde im Verlauf der Zeit immer weiter entwickelt und verbessert. Nachfolgend einmal ein paar Fragen und ihre Antworten dazu:

Was ist zu tun, wenn die Meldung ROT aufleuchtet?

Die App ist rot und es steht „erhöhtes Risiko“. Dies bedeutet, das man in den letzten 14 Tagen einer Person begegnet ist, die mindestens 10 Minuten lang in einem Umfeld von 1,5 Metern war und positiv getestet wurde. Wenn man eine solche Meldung auf dem Handy bekommt, sollte man den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 oder das Gesundheitsamt anrufen und sich am besten zunächst in Quarantäne begeben, bis entschieden wurde, wie es weiter geht.

Habe ich einen kostenlosen Anspruch auf einen Coronatest bei ROT?

Ja das haben Sie. Wenn auf dem Handy die Rote Meldung erscheint, haben Sie grundsätzlich einen Anspruch auf einen Corona-Test, der kostenlos dann sein muss. Oftmals dauert es aber, vor allem wenn man keine Symptome hat.

Was bedeutet eine GRÜNE Meldung „Niedrigem Risiko“?

Es gibt auch die Meldung, das man einer Person begegnet ist mit niedrigem Risiko. Das heißt, es eine Person der du begegnet bist, die aber weiter als 1,5 Meter entfernt war und der kontakt war unter 10 Minuten. Diese Person hat in der App eingetragen, dass er Corona hatte. Das RKI benutzt für diese Berechnung einen eigenen Schlüssel.

Kann ich über die App meine Corona-Testergebnisse angezeigt bekommen?

Ja das ist auch grundsätzlich möglich. Aber beim auszufüllenden Fragebogen muss ein deutliches Häckchen bei der Datenschutz-Einverständnis und der digitalen Übermittlung gemacht werden. Das wird oftmals vergessen.

Nutzen die Menschen in Deutschland die App?

In Deutschland wurde die Corona-App über 22 Millionen mal herunter geladen. Das Problem ist, dass die Menschen oftmals ihre positiven Ergebnisse nicht in der App eintragen. Das sollte doch mehr gemacht werden. Nur 60 % tragen ihre Ergebnisse ein.

In welchen Ländern funktioniert die Corona-App noch? 

Aktuell in Irland, Italien, Spanien, Lettland, Ungarn und Dänemark. Ab 23. November in Polen, Belgien, Slowenien und Litauen. Ab dem 30. November soll die App auch in den Niederlanden, Malta, Portugal, Finnland und Zypern funktionieren.

Wie funktioniert die Corona-App? 

Über Blootooth werden erzeugte Krypto-Schlüssel ausgetauscht und weiter geleitet. Innerhalb von Millisekunden werden dann die Entfernungen ausgerechnet.