Spangdahlem. Es ist ein auf und ab in der Geschichte um die Air Base in Spangdahlem. In der vergangenen Woche kündigte der US Präsident an, dass er nun ernst machen wird und die Soldaten in andere Länder der EU verlegen möchte. In Rheinland- Pfalz sei die Air Base in der Eifel betroffen. Die Staffel der F-16 Kampfjets sollen nach Italien verlegt werden. Zunächst ging man davon aus, dass der Stützpunkt bei Spangdahlem schwer getroffen wird vom Abzug. Am Samstag dann ein kleiner Funke Hoffnung. Die US- Air Force kündigte an, das der Großteil der über 4.000 Soldaten in der Eifel bleiben wird. In der Verteidigungsstrategie spiele der Standort eine sehr wichtige Rolle. Zudem wurden in den letzten Jahren große Summen in die Air Base investiert und vieles teils komplett erneuert. Die betroffenen Soldaten des 52. Kampfgeschwaders wissen aber von einem möglichen Abzug noch nichts. Und es sei in der Regel schon immer so gewesen, dass sie sehr früh informiert werden. Es muss langlebig geplant werden, denn viele Familien leben ja auch in der Eifel. Insgesamt leben und arbeiten fast 11.000 Menschen auf dem Stützpunkt. 800 Deutsche arbeiten auf der Air Base. Heute war die Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Trier und hat unter anderem mit dem Landrat und Bürgermeistern aus dem Landkreis Bitburg- Prüm gesprochen. Die Landesregierung versuche entstehende Schäden durch einen möglichen Abzug so gering wie möglich zu halten. Man mache sich in allen Ebenen stark für den Erhalt der kompletten Ais Base in Spangdahlem. Wenn es doch zu Abzügen kommen sollte, werde man die Eifel unterstützen, so Dreyer. Doch noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Einige Politiker gehen auch von einem Machtkampf Getöse von US Präsident Trump aus und am Ende bleibe alles so wie es ist. Das bleibt nun abzuwarten.

  • Text: Florian Blaes
  • Bild: Symbolbild Pixabay