Joachim Streit vor einer Schule
Mainz. Der FW Spitzenkandidat und Landrat des Eifelkreises Bitburg- Prüm Joachim Streit hatte bereits im Mai von der Landesregierung schriftlich die Testung aller mit Kita-und Schulkindern betroffenen Personen gefordert. In einem persönlichen Gespräch an dem u.a. die Ministerpräsidentin, die Gesundheitsministerin sowie die Bildungsministerin Hubig anwesend waren, lehnte die Landesregierung solche Tests noch kategorisch ab.

Joachim Streit fordert mehr Tests

Joachim Streit: „Grundsätzlich ist der Schwenk zu begrüßen. Durch den Druck den wir FREIEN WÄHLER in den Ferien aufgebaut haben, musste Frau Hubig jetzt die Wirksamkeit für Tests zugeben. Mir gehen diese Tests nicht weit genug. Es ist dringend geboten, dass das Land auch die weiteren Schul-und Kitabeschäftigten zu den Covid-Tests zulässt und natürlich die Kinder und Schüler selbst. Mit der jetzt vorgestellten Idee schaffen wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Das ist nicht Ordnung und trägt dem Sicherheitsbedürfnis von Eltern und Familien nicht Rechnung. Auch die Risikopersonen innerhalb der Lehrerschaft werden so aus dem Tagesgeschäft gedrängt. Dabei brauchen wir alle Lehrer!“

Der Landesvorsitzende sieht mögliche Schulschließungen voraus

Stephan Wefelscheid, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER: „Freiwillige Test nur für Lehrer, ist nichts weiter als ein Placebo. Es fehlt Frau Hubig an einem klaren Konzept für die Schule. Wir FREIEN WÄHLER haben schon weit vor den Ferien ein solches vorgelegt. Wichtige Zeit verstrich. Jetzt mit der Testung der Reiserückkehrer kommt die Bildungsministerin auf die Idee, nun doch den Lehrern und den Erzieherinnen Testungen anzubieten. Das wird schiefgehen. Ich sehe schon die ersten Schulschließungen nach wenigen Tagen Unterricht.“
  • Presseinfo FREIE WÄHLER