CGDIS

In einer Pressemitteilung der Feuerwehr in Luxemburg (CGDIS) teilt sie folgendes mit:

In der Nacht auf Sonntag (18.04.2021) kam es zu zahlreichen Anrufen um kurz nach Mitternacht. Es wurde von einem Feuer in der ehemaligen nationalen Brauerei in Diekirch berichtet. Die ersten Einheiten des CGDIS, die vor Ort ankamen, berichteten von einem Feuer, das auf allen Etagen einer 900 Quadratmeter großen Halle mit mehreren Meter hohen Flammen ausgebreitet ist.

Zum Zeitpunkt des Beginns der Löscharbeiten drohte sich das Unglück in den angrenzenden Gebäuden, zu denen auch Büros gehörten, horizontal auszubreiten.
Die Feuerwehr bekämpfte den Unglücksfall an zwei Fronten mit Hebevorrichtungen und stationierten Feuerwehrleute mit isolierenden Atemschutzgeräten im Innern des Gebäudes. Insgesamt wurden 8 Lanzen eingesetzt, von denen 2 auf Luftunterstützung (großmaßstäbliche Leiter und Hebebühne) eingesetzt wurden.

Insgesamt wurden etwa 60 Feuerwehrleute aus 5 CIS eingestellt zudem das Operationsmanagement-Zentrum (CGO) aktiviert. Der Befehlshaber der Hilfseinsätze wurde von der Operativen Technologieunterstützungsgruppe (GATO) mit ihrer Spezialität Drohne unterstützt, um sich einen Überblick über den Brand zu verschaffen. Außerdem wurde ein Gesundheitsbeamter entsandt, um das eingesetzte Personal zu betreuen.

Das Feuer war um 2:30 Uhr unter Kontrolle. Die Löscharbeiten zogen sich jedoch über den gesamten Sonntag hin. Es sind keine Verletzten zu beklagen.