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Petingen. Es ist heute am Sonntag, den 9. August 2020 genau ein Jahr her, als in den Ortschaften Petingen, Rodange, Lamadelaine und Niederkerschen um 17:40 Uhr ein schwerer Tornado hunderte von Häuser verwüstete. Bei dieser unbeschreiblichen Naturkatastrophe in Luxemburg kam glücklicherweise kein Mensch ums Leben. 19 Menschen wurden, zum teil, schwer verletzt. Es wurde bis heute ein Gesamtschaden von 100 Millionen Euro berechnet. 600 Häuser wurden beschädigt, 100 Häuser so schwer, dass sie nicht mehr bewohnbar waren. Auch heute gibt es noch etwa 30 Häuser, die immer noch nicht bewohnbar sind. Bis heute spendeten die Menschen 1,1 Millionen Euro an die Opfer. Wenn man heute durch die Ortschaften fährt, sieht man kaum noch was von den Schäden. 95% wurde wieder hergerichtet oder neu gemacht. Was bleibt sind die Erinnerungen an einen Tag, der in die Geschichte von Luxemburg eingehen wird.

Extra:

Als Reporter war ich damals am Tag des Tornado und weitere Tage nach der Naturkatastrophe im Unwettergebiet unterwegs. Ich habe die Bilder gesehen, mit Menschen gesprochen und die Verwüstungen gesehen. Chaos in den Straßen, aber auch eine Welle der Hilfsbereitschaft sind mir bis heute in Erinnerung geblieben. Nachfolgend die Links zu meiner Berichterstattung und den vielen Bildern von vor einem Jahr.

  • Der Tag des Tornado 09.08.2019

Schneise der Verwüstung nach Tornado: 14 Verletzte, 100 abgedeckte Dächer, 1000 Notrufe, 7 Kilometer Schneise

  • Das THW im großen Hilfseinsatz 13.08.2019

Große Hilfsaktion des THW im Tornadogebiet in Luxemburg

  • Eine Woche nach dem Tornado- Die Zahlen 16.08.2019

Zahlen und Fakten zum Tornado in Luxemburg