„Es ist keine vernünftige Strategie, von einem Lockdown in den nächsten zu stolpern, irgendwie auf’s Impfen zu hoffen und dabei Tausende Tote in Kauf zu nehmen.
Es ist keine vernünftige Strategie, viel zu niedrige Unterstützungsleistungen viel zu spät auszuzahlen und dabei Tauende Insolvenzen und Existenzvernichtungen in Kauf zu nehmen. Es ist keine vernünftige Strategie Schulen und Kindergärten abwechselnd zu öffnen und zu schließen, während der Gesundheitsschutz auf der Strecke bleibt und die Überbelastung von Eltern mit eingeplant wird. Es ist keine vernünftige Strategie, Bundeswehrsoldaten zu Militarisierungszwecken in die Gesundheitsämter zu stecken, aber an den katastrophalen Arbeitsbedingungen und der Gewinnorientierung im Gesundheitswesen nichts zu ändern. Es ist keine vernünftige Strategie, die Lasten der Krise auf die Masse der Bevölkerung abzuwälzen und dabei Großkonzerne ihre Milliardengewinne einfahren zu lassen.
– Ein Jahr Pandemie hat gezeigt: nicht die Vernunft, sondern der Profit steht im Mittelpunkt.“
Mit dieser Beschreibung hat die Organisation „ZeroCovid Trier“ am Samstag um 11 Uhr zu einer Kundgebung auf den Hauptmarkt aufgerufen. So kamen zur ersten Demonstration dieser Art etwa 25 linksgerichtete Menschen zusammen, um auf sich aufmerksam zu machen, viel mehr auf die aktuelle Situation, die ihrer Meinung nach so nicht weiter gehen kann, darf und soll. Es gab Redebeiträge, Gespräche mit Menschen und Banner wurden auf gehangen.