Die Ortsgemeinde Ralingen teilt mit, dass sie eigenständig ein Planungsbüro damit beauftragt hatte, in Ralingen Bodenproben nach der Flutkatastrophe zu entnehmen. Nun kamen die ersten Ergebnisse, die einen hohen Schadstoffwert anzeigen, allerdings noch knapp unter einer Bemessungsgrenze liegen. Das bedeutet, dass der angespülte Boden, das ganze Erdreich nicht abgetragen werden muss.

Gemüse vorerst nicht verzehren

Allerdings raten die Experten dazu, das Gemüse in den betroffenen Gärten in Ralingen und umliegenden Orten nicht mehr zu essen. Das Gemüse sollte geerntet und im Müll entsorgt werden. Auch wird dazu gesagt, dass es nicht auf den Kompost entsorgt werden sollte.
In etwa 3 Wochen könnten dann die Böden in den privaten Gemüsegärten umgegraben werden. Solange solle man warten, dass die Kleinstlebewesen und Organismen in Ruhe arbeiten können unter der Erde. Im Frühjahr spreche allerdings nichts gegen eine neue Anpflanzung im Garten.