Fachkräfte bekämpfen, den sich ausbreitenden Eichenprozessionsspinner, in Trier

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Trier. Seit Dienstag ist im Stadtgebiet von Trier eine Fachfirma damit beschäftigt an betroffenen Bäumen, den Eichenprozessionsspinner zu entfernen. Im Vorfeld hat das Grünflächenamt Trier die Eichen begutachtet und somit schon an die 200 Bäume in einem elektronischen System erfasst, die von den Raupen befallen sind. Zunächst werden die Männer in den Schutzanzügen rund um Kindergärten und Schulen tätig werden. Dann folgen Bäume in öffentlichen Räumen. Bereits mehrfach haben in den letzten Tagen besorgte Bürger den Notruf gewählt. Die Feuerwehr kann hier lediglich den Bereich absperren und Hinweisschilder aufstellen. In den kommenden Wochen werden die Nester des Eichenprozessionsspinners nach und nach entfernt. Hierbei kommen die Spezialisten nicht nur in Trier zum Einsatz, sondern auch im Umland. Laut eines Sprechers ziehen die Raupen immer weiter ins Landesinnere. Die Veränderung des Klimas lässt sie weiter abwandern. Früher waren sie nur an warmen Gewässern zu sehen.
Die Raupen erreichen in diesen Tagen das gefährliche dritte Larvenstadium und entwickeln ihre Brennhaare. Diese verursachen bei Mensch und Tier Reizungen von Haut, Schleimhäuten und Atemwegen, wodurch es zu juckenden Ausschlägen, Halsschmerzen, Hustenreiz und Entzündungen kommen kann. Deshalb sollte man bei einem befallenen Baum Abstand halten. Ist es dennoch zu einem Kontakt mit den Raupenhaaren gekommen, empfiehlt sich intensives Duschen und Waschen der Kleidung. Bei schwerwiegenderen Folgen sollte ein Arzt konsultiert werden.

(Blaes)