BeckerBredel

Am gestrigen ersten Weihnachtsfeiertag melden sich gegen 19.30 Uhr mehrere Anwohner aus dem Nonnweiler Ortsteil Braunshausen: Aus einem zweigeschossigen Wohnhaus in der Ernst-Wagner-Straße schlagen meterhohe Flammen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch unklar, ob sich Menschen in dem Gebäude befinden. Mit zahlreichen Einsatzkräften fährt die Freiwillige Feuerwehr zum Ort des Geschehens. Dort finden die Retter das Dachgeschoss des Wohnhauses in Vollbrand vor.

Immerhin ist schnell klar: Die drei im Haus gemeldeten Bewohner haben sich unbeschadet ins Freie retten können. Auch zwei Besucher der Familie sind unverletzt aus dem Haus geflüchtet. Für die Feuerwehr beginnt nun ein stundenlanger Kampf gegen die Flammen. Von zwei Drehleiterwagen aus wird das Feuer bekämpft. Zudem löschen die Helfer den Brand vom Boden aus und zeitweise auch im Innenangriff. Erschwert werden die Löscharbeiten dadurch, dass das Dach nicht mit üblichen Ziegeln, sondern Schieferplatten gedeckt ist. Diese müssen vom Drehleiterwagen aus aufwändig aufgerissen werden, um alle Brandnester abzulöschen. Immer wieder lodern Flammen am Dach auf, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis tief in die Nacht.

Kreisbrandinspekteur Dirk Schäfer: „Insgesamt waren 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr in Braunshausen im Einsatz. Abgesichert und versorgt werden sie von zehn Einsatzkräften des Rettungsdienstes.“ Die Polizei war mit einem Kommando vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Derzeit ist aber noch unklar, was das Feuer ausgelöst hat.

Sicher ist jedoch, dass das Gebäude nun nicht mehr bewohnbar ist. Für die Bewohner ist bereits eine Ersatzunterkunft organisiert worden. Allerdings haben die Menschen all ihr Hab und Gut verloren, und das zu Weihnachten!

Bilder: BeckerBredel