Am Montagabend (30.11.2020) gegen 18.15 Uhr bemerkten Nachbarn eines Wohnhauses der Hauptstraße in Waldweiler dass aus einem Schornstein  in der Nachbarschaft sehr starker Rauch aufsteigt und Funkenflug zu erkennen ist. Daraufhin wurde der Notruf abgesetzt und die Bewohner informiert.

Die alarmierte Feuerwehr konnte an der Einsatzstelle einen ausgedehnten Kaminbrand feststellen. Am Dachboden hatte sich schon eine starke Rauchentwicklung ausgebreitet. Unter schwerem Atemschutz drangen die Einsatzkräfte zum Dachstuhl vor, um einen Dachstuhlbrand ausschließen zu können. Die Bewohnerin des Hauses wurde vorübergehend in Sicherheit gebracht, blieb aber unverletzt. Das Gebäude wurde mit Überdrucklüftern gelüftet.

Da im Verlauf des Einsatzes immer Funken und kleine Flammen aus dem Kamin schlugen, wurde eine Drehleiter nachalarmiert. Das Feuer im Kamin musste die Feuerwehr kontrolliert abbrennen lassen, da man diesen nicht löschen sollte. Ein Schornsteinfeger verschaffte sich über die Drehleiter Zugang um den Kamin zu reinigen. Dies erfolgte erst nachdem der brennende Ruß abgebrannt war.

Während des Einsatzes setzte Eisregen ein, was den Einsatz nicht erleichterte. In der Hauptstraße kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Im Einsatz war der Wehrleiter VG Kell, die Feuerwehren aus Waldweiler, Mandern und Hermeskeil mit Drehleiter. Zudem das DRK Zerf zur Bereitstellung, die Polizei Hermeskeil und ein Schornsteinfeger aus Schillingen. Nach knapp 2 Stunden war der Einsatz beendet.