Eifelstrecke bei Kordel, Foto: Florian Blaes

Weite Teile der Eifelstrecke wurden durch die Flutkatastrophe im Juli zerstört. Zunächst ging man davon aus, dass die Strecke bis Ende nächsten Jahres nicht mehr befahren werden kann. Die Deutsche Bahn (DB) hat nun zwei Monate nach den extremen Unwettern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einen Zeitplan für die Reparatur der Eifelstrecke entwickelt. Wider Erwarten sollen Teilstrecken viel früher wieder befahren werden.

Das Ziel:

Bis Sommer 2023 soll eine erste Befahrbarkeit der gesamten Strecke erreicht werden. Ende diesen Jahres sollen bereits 80 Prozent der Strecken wieder befahrbar sein.

Bis Ende des Jahres Züge zwischen Ehrang und Auw 

Fachfirmen und Teams der DB arbeiten eng zusammen, um in mehreren Abschnitten die Eisenbahninfrastruktur wieder aufzubauen. Ende des Jahres sollen bereits zwischen Ehrang und Auw (Eifelkreis Bitburg-Prüm) erste Züge rollen. Bis zum Frühjahr 2022 soll dann im nächsten Abschnitt die Strecke bis Kyllburg folgen.
Die weitere Planung sieht vor, dass im Sommer der Abschnitt nach Gerolstein in Stand gesetzt wird und anschließend die Strecke nach Nettersheim.

Für Nordrhein-Westfalen plant die Deutsche Bahn, die Strecke zwischen Euskirchen und Mechernich bis zum Frühjahr wieder aufzunehmen. Bis zum Sommer 2022 soll dann der Abschnitt bis Kall folgen. Die Strecke zwischen Kall und Nettersheim soll nach derzeitigem Stand bis Sommer 2023 umfassend erneuert werden.

Dauer der Wiederherstellung unklar

Wie lange die vollständige Wiederherstellung der Bahnübergänge in Rheinland-Pfalz und aller Strecken und Bauwerke in Nordrhein-Westfalen dauern wird, können die Fachleute derzeit noch nicht beziffern.