Auch Bitburger erhöht seine Bierpreise

Deutschlands größte Braugruppe Radeberger sowie Veltins und Krombacher hatten bereits Preiserhöhungen im Frühjahr 2022 angekündigt. Nun wurde bekannt, dass die Bitburger Braugruppe ebenfalls ihre Preise erhöhen wird.

Auch die Bitburger Braugruppe hat Preiserhöhungen für 2022 angekündigt. Foto: Bitburger Braugruppe GmbH

Im Mai 2022 werden Preise für verschiedene Produkte der Bitburger Braugruppe erhöht, bestätigte Angelika Thielen, Leiterin der Unternehmenskommunikation Bitburger Braugruppe, gegenüber der Lebensmittelzeitung (LZ). Vor einigen Wochen kündigten bereits andere Großbrauereien wie Radeberger, Krombacher und Veltins an, die Preise für ihre Getränke aufgrund der gestiegenen Ausgaben deutlich zu erhöhen.

Diese Produkte sind betroffen

Ab Mai 2022 will man die Preise einiger Produkte der Bitburger Braugruppe anpassen. Grund seien „die massiv gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise“. Betroffen sind vor allem die Fass- und Flaschenbierpreise der Hauptmarke Bitburger. Die Preise sollen um sechs bis sieben Prozent steigen. Damit werde der Kasten im Handel etwa einen Euro mehr kosten als bisher. Für ein Glas Bier in der Gastronomie werden Verbraucher:innen demnach etwa 30 bis 50 Cent mehr zahlen müssen.
Submarken wie König Pilsener und das Benediktiner Weißbier sollen laut Informationen der LZ von den Preiserhöhungen verschont bleiben.

Bierkonsum während Corona niedrig

Der Bierkonsum war während der Corona-Krise in Deutschland so niedrig wie noch nie. Das Statistische Bundesamt berichtete, dass jeder Einwohner und jede Einwohnerin 2020 im Durchschnitt knapp fünf Liter Bier weniger konsumierte als im Vorjahr. Insgesamt setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager 2020 rund 8,7 Milliarden Liter alkoholhaltiges Bier und damit 508,2 Millionen Liter weniger als 2019 ab.