Feuerwehreinsatz der besonderen Art: Wasserschlacht für 90 Kinder der AWO Kirn

Ein besonderer Einsatz für die Feuerwehr Kirn am Donnerstagnachmittag. Viele Kinder wurden glücklich gemacht.
(c) Sebastian Schmitt
(c) Sebastian Schmitt

Spannung, Spiel und Spaß für 90 Kinder 

Insgesamt mehr als 90 Kinder tummeln sich während der zwei Wochen Stadtranderholung der AWO Kirn auf der Kyrau. Alle Kinder verbringen gemeinsam mit geschulten Betreuern um Teamleiter Matthias Heinz, zwei abwechslungsreiche Wochen dort. Die auf der Kyrau gelegene Turnhalle, bietet den optimalen Ausgangspunkt für Entdeckungstouren, Spiele und Spannung. „Experimentieren, tüfteln und programmieren, kurzum Naturwissenschaft und Technik erlebbar machen – das alles bieten wir die größeren Kinder in einem Workshop an, dies ist in einem Mintplus-Labor möglich. Überall an den Tischen tüftelten Nachwuchstechniker an kniffligen Konstruktionen, liefen kleine Roboter, wie in einem Spielzeugladen, auf und ab. Spielerisches und praxisbezogenes Lernen ist auch das Ziel von „Mint plus“. Die Buchstabenkombination steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“, informiert Heinz.

Er freut sich besonders darüber, dass die Dr. Wolfgang und Anita-Bürkle-Stiftung den größten Teil der Kosten für das auf mehrere Jahre angelegte Projekt in beiden Schulen und hier in der AWO trägt. Aber auch die beliebten Schwimmbadbesuche stehen wieder regelmäßig auf dem Tagesplan.

(c) Sebastian Sc

 

 

 

5.000 Liter Wasser für eine Schlacht 

Der unangefochtene Wochenhöhepunkt, war der am Donnerstagnachmittag der Besuch der Kirner Feuerwehr. „Die Stadtranderholung ist für viele Kinder der gesamten VG Kirner Land das Ereignis des Sommers. Nach zweijähriger Corona Pause, trägt die Feuerwehr Kirn dazu bei, diese Wochen zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir den Kindern die Ausrüstung für eine Wasserschlacht im ganz großen Stil liefern, von der auch die eigenen Kameraden nicht verschont blieben“, freute sich Wehrleiter Markus Späth über den Besuch bei der AWO.

Nach der Vorstellung der beiden großen Feuerwehrautos, duften die Kinder probe Sitzen und ein Teil der Ausrüstung mal in die Hand nehmen. Dann schaltete Feuerwehrmann Sven Heich die Pumpe am Großtanklöschfahrzeug an, binnen weniger Minuten waren die 5.000 Literlöschwasser in einer riesigen Wasserschlacht auf die überglücklichen Kinder niedergegangen.

Eigene Recherche