Mehrere 10.000 Menschen in Trier: Polizei zieht positive Bilanz des „Party-Samstag“ am Altstadtfest

Seit Freitag, dem 10. Juni 2022, ist das Trierer Altstadtfest erstmals nach dreijähriger Corona-Vakanz wieder zurück. Hier wird gefeiert was die Musik her gibt. Die Polizei zieht die zweite Zwischenbilanz durchweg positiv.
(c) Florian Blaes
(c) Florian Blaes

Die Trierer Polizei ist mit zusätzlichen Kräften im Einsatz und setzt auf Ansprechbarkeit und bürgernahe Präsenz. Flankierend wurden zusammen mit dem Veranstalter und allen Netzwerkpartnern vielfältige Maßnahmen zum Schutz des Altstadtfestes und seiner Besucher getroffen.

In der Gesamtbetrachtung: Positiver Abend und Nacht 

Auch der zweite Veranstaltungstag mit der sich anschließenden Nacht verlief aus polizeilicher Sicht in der Gesamtbetrachtung ruhig. Es konnte ein gegenüber Freitag noch höheres Besucheraufkommen auf der Festmeile sowie in der gesamten Innenstadt verzeichnet werden. Die Atmosphäre war wieder fröhlich und friedlich. Nur ganz vereinzelt musste bei alkoholbedingten Aggressionsdelikten, die auch immer wieder zu kleineren Solidarisierungseffekten mit entsprechenden Personenansammlungen führten, klar und entschlossen eingeschritten werden. Hierbei wurden im Laufe der Nacht elf Personen mit Platzverweisen für den Veranstaltungsraum belegt. Weitere zwei Personen wurden zur Abwehr von Gefahren oder der Verhinderung von weiteren Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden.

„Nur“ 13 Straftaten

Insgesamt wurden bis in den frühen Morgen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Veranstaltung 13 Straftaten registriert, was im Kontext der hohen Personenanzahl und -dichte in der Fußgängerzone und orientiert an den Erfahrungswerten an „normalen Wochenenden“ rein statistisch betrachtet einen sehr kleinen Zahlenwert darstellt, auch wenn jede Tat für die Geschädigten eine Negativerfahrung mit zum Teil individuell erheblichen Auswirkungen darstellt.

Das Spektrum der registrierten Straftaten reichte von Beleidigung und Sachbeschädigung bis hin zu Körperverletzungsdelikten. In einem Fall wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand auch ein Messer eingesetzt. Hierbei wurde ein Heranwachsender verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Nach erster Auskunft der Mediziner erscheinen die Verletzungen nicht bedrohlich. Im Zuge von sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte eine Person kontrolliert werden, die ein sog. Einhandmesser mit sich führte. Inwieweit diese Person mit der Tat im Zusammenhang steht bedarf weiterer Ermittlungen, auch kriminaltechnischer Art.

Pressemitteilung Polizei Trier