Nach entferntem Zebrastreifen: Kreuzung Feld- und Krahnenstraße umgestaltet

Vor der Kreuzung Krahnen- und Johannisstraße in der Trierer Innenstadt wurde vor geraumer Zeit ein Zebrasteifen entfernt. Seitdem hatten sich die Beschwerden gehäuft - und die Stadt hat gehandelt:
Der Zebrastreifen in der Feldstraße sei die einzige sichere Querungsmöglichkeit auf einer Strecke von 800 Metern gewesen. Symbolbild: Unsplash/ Chris Barbalis
Der Zebrastreifen in der Feldstraße sei die einzige sichere Querungsmöglichkeit auf einer Strecke von 800 Metern gewesen. Symbolbild: Unsplash/ Chris Barbalis

Alle Zebrastreifen überprüft

Vor einigen Jahren ließ die Stadt die 235 Zebrastreifen in Trier auf die Sicherheitsanforderungen der Straßenverkehrsordnung überprüfen. Dabei fiel der Fußgängerüberweg in der Feldstraße / Ecke Krahnenstraße durch das Raster: Es fehlte eine Beleuchtung und eine angemessene Beschilderung. Außerdem befand sich der Fußgängerüberweg an einer schlecht einsehbaren Stelle. Vor allem bei Dunkelheit kann durch unzureichend gesicherte Zebrastreifen ein trügerisches Sicherheitsgefühl entstehen.

Fußgängerüberweg  vor Kreuzung Krahnen- und Johannisstraße entfernt

In dieser Form sei der Zebrastreifen nicht zulässig gewesen und musste entfernt werden, erklärt Jürgen Feltes, Leiter der Abteilung Straßenunterhaltung im Amt StadtRaum. „Gleichzeitig war uns natürlich bewusst, dass an dieser Stelle, im Umfeld des Mutterhauses, der Kita Villa Kunterbunt und der Vereinigten Hospitien, viele Fußgängerinnen und Fußgänger unterwegs sind, für die eine sichere Querung der Feldstraße aus Richtung Krahnen- oder Johannisstraße geschaffen werden muss“, so Feltes weiter. Der Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld hatte den Zebrastreifen jüngst wieder zurückgefordert.

Kreuzung umgestaltet

Somit stand eine Umgestaltung und neue Markierung der Kreuzung auf der Tagesordnung, die jetzt vorläufig abgeschlossen ist. Mithilfe einer Verkehrsinsel wird die Fahrbahn bereits vor der Kreuzung verengt und gleichzeitig eine Aufstellfläche für Fußgänger geschaffen, die eine freie Blickachse in beide Richtungen bietet.

Die Tempo 30-Schilder für diesen Abschnitt wurden in der Feld- und Windmühlenstraße erneuert und auf der Fahrbahn beiderseits des Knotenpunkts finden sich nun auffällige Piktogramme, die auf das Tempolimit und den querenden Fußgängerverkehr aufmerksam machen. In der Krahnen- und Johannisstraße weisen zudem Schilder auf die geänderte Führung der Fußgänger hin.

Weitere Maßnahmen denkbar

Zukünftig könnten noch weitere Maßnahmen folgen. Jürgen Feltes erklärt: „Wir beobachten jetzt den Effekt und bleiben weiter im Dialog mit dem Ortsbeirat Mitte/Gartenfeld. In der Diskussion ist zum Beispiel eine Leitmarkierung auf dem Pflaster in der Krahnenstraße, die den Fußverkehr zur neuen Aufstellfläche hinter der Verkehrsinsel führt. Der Ortsbeirat berät, ob die Fortsetzung des verkehrsberuhigten Bereichs Krahnenstraße in die ebenfalls verkehrsberuhigte Johannisstraße mit entsprechendem Pflasterbelag auf der Kreuzung Feldstraße geprüft werden soll.“

Pressemitteilung Stadt Trier (03.06.2022)