Nikolaus muss auch 2021 wieder kreativ sein

Der Nikolaus muss sich einige Ideen einfallen lassen, um die Kinder zu besuchen.

Unser Reporter als Nikolaus

In einem weiteren Jahr der Corona-Zeit müssen die Nikoläuse in der Region Trier und darüber hinaus wieder sich einige Ideen einfallen lassen. Denn aufgrund der neuen 2G+ Regeln ist es den Nikoläusen untersagt in die Häuser zu gehen. Auch wenn diese zwei- oder dreimal geimpft sind, ist die Gefahr zu groß, dass sie in die vielen Häuser auf ihrer Tour, ein Virus hinterlassen. Also mussten Ideen her.

Nikolaus besucht Familien vor der Haustüre 

So sind zum Beispiel die Nikoläuse des Bistums Trier zu den Familien unterwegs. Aber geht das alles nur mit großer Distanz. So kommt der Nikolaus an die Haustüren und empfängt dort die Kinder. Die Geschenke müssen stellvertretend die Eltern übergeben. Nach einem Lied, einem Gedicht und einer Geschichte verabschiedet sich der rot gekleidete Mann und hofft im kommenden Jahr wieder in die warmen Wohnzimmer kommen zu können. Diese Art der Nikolausaktion gibt es in der Region verbreitet. Treffen auf der Haustüre, den Balkonen oder auf der Terrasse. Doch für den Nikolaus ist auch das ein „Kraftakt“ vor allem wenn es draußen richtig kalt ist.

Aktionen müssen erfunden werden 

Es gibt viele weitere Aktionen. So kommt der Nikolaus zu vielen sogenannten Sprechstunden in die Kirchen. Dort wartet der Nikolaus dann auf die Kinder und empfängt diese zu einem kleinen persönlichen Gespräch auf Distanz, nicht auf dem Schoss. Für viele Kinder ist es schon etwas besonderes, denn Nikolaus so wenigstens in diesem Jahr zu sehen. Weiterhin gibt es Aktionen von Jugendgruppen, Feuerwehren oder ähnliches durchgeführt. Der Nikolaus fährt mit einem Bus, mit dem Feuerwehrauto oder dem Traktor zu Sprechstunden oder einfach nur durch die Straßen vorbei an den Kindern.

Mit entsprechenden Nachweisen und unter Einhaltung der geltenden Regeln kommt der Nikolaus auch im Freien zu kleinen Nikolausfeiern. Hier kann er mit genug Abstand auch auf die Kinder eingehen und mit ihnen ins Gespräch kommen.

Auch unser Reporter ist als Nikolaus tätig 

2020 war ein herausforderndes Jahr für den Nikolaus und 2021 ist es genau das gleiche wieder. Unser Reporter Florian Blaes ist auch seit 11 Jahren Nikolaus „Ich habe im Herbst die ersten Anfragen erhalten. Es gab so viele Familien wie noch nie, Ich wäre vom 04.-06.12. komplett ausgebucht gewesen. Dann musste ich reduzieren und auf 2G Regel umsteigen. Es fielen einige Familien weg. Und zum Schluss, drei Tage vorher musste ich allen Familien absagen. Das ist schon bitter. Im Frühherbst hätte ich diese Situation so nicht erwartet. Jetzt hoffe ich endlich auf das kommende Jahr. Die Kinder sind wieder die Leidtragenden!“


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