VRT plant 16 neue Buslinien rund um Hillesheim

Im Sommer soll die Ausschreibung für ein neues Busnetz für den Landkreis Vulkaneifel beginnen. Geplant sind 16 neue Buslinien, die ab Dezember 2023 für bessere Verbindungen sorgen sollen.
Symbolbild: Unsplash/ Mitchell Johnson
Symbolbild: Unsplash/ Mitchell Johnson

Der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) plant ein neues Busnetz für den Landkreis Vulkaneifel. Geplant sind die neuen Buslinien zwischen Stadtkyll, Hillesheim, Gerolstein und Densborn ab Dezember 2023.

Neues Busnetz geplant

Als dritte Region im Landkreis Vulkaneifel soll das Busnetz „Kylltal“ in der Verbandsgemeinde Gerolstein ab Dezember 2023 weitreichende Verbesserungen bringen. Der VRT hat in seiner Verbandsversammlung am Dienstag, 10.05.2022, beschlossen, die Ausschreibung im Sommer 2022 zu starten. Das neue Busnetz ist in zwei Lose aufgeteilt, damit auch kleine und mittelständische Busunternehmen die Möglichkeit haben, sich zu bewerben.

Jedes Los enthält je eine regionale Hauptlinie sowie lokale und zum Teil kreisgrenzüberschreitende Ergänzungslinien und viele abgestimmte RufBus-Linien.

Mehr Busse rund um Hillesheim

Die erste Hauptlinie (530) soll täglich im Stundentakt ringförmig von Oberbettingen über Hillesheim, Pelm und Gerolstein verlaufen. In Gerolstein soll sie die Verknüpfung zum Bahnverkehr nach Trier und Köln herstellen.

Die zweite Hauptlinie (540) soll alle zwei Stunden zwischen Jünkerath und Prüm über Stadtkyll, Hallschlag und Olzheim führen. Sie soll in Jünkerath die Verknüpfung zum Bahnverkehr bringen. Ebenso ermöglicht sie in Prüm Anschlüsse auf regionale und lokale Buslinien.

Die beiden Hauptlinien werden vom Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Nord (SPNV-Nord) geplant und finanziert. Die 14 geplanten lokalen Bus- oder RufBus-Linien finanziert hauptsächlich der Landkreis Vulkaneifel.

16 Linien im Busnetz „Kylltal“

Das neue Busnetz Kylltal soll mit derzeit geplant 16 Buslinien ab Dezember 2023 für zehn Jahre bessere Verbindungen für Schüler:innen, Pendler:innen und Gelegenheitsfahrende bieten. Die RufBusse sind mit Kleinbussen oder Taxis unterwegs und ermöglichen es Menschen aus abgelegeneren Orten im Zwei-Stundentakt zum Bus-Tarif auch am Wochenende in die nächste Stadt, den Zug oder eine der Hauptbuslinien zu erreichen.

Busangebot bis 2025 verdoppeln

Der VRT plant nach eigenen Angaben mit insgesamt 15 neue Busnetzen, das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) der Region bis zum Jahr 2025 zu verdoppeln.

Zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) gehören die vier Landkreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und Eifelkreis Bitburg-Prüm sowie die Stadt Trier. Diese sind die Aufgabenträger des VRT, die das Angebot gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz auch finanzieren. Der VRT plant die Nahverkehrslinien im Verbundgebiet, garantiert einen einheitlichen Tickettarif bei den 21 in der Region fahrenden Verkehrsunternehmen und hat zum Ziel, den ÖPNV in der Region so verständlich und attraktiv wie möglich zu gestalten, um möglichst viele Menschen vom Bus- und Zugfahren zu überzeugen, heißt es abschließend vonseiten des Verkehrsverbunds.

Pressemitteilung VRT (11.05.2022)