Weltkindertag: Geflüchtete Kinder treffen Oberbürgermeister Trier und hissen Fahne für Kinderrechte und Frieden

Der 20. September 2022 ist der "Weltkindertag". In Trier kamen Flüchtlinge mit dem Oberbürgermeister Wolfram Leibe und der Stadtbürgermeisterin Elvira Garbes zusammen, um anlässlich des Tages eine Fahne zu hissen.
(c) Florian Blaes
(c) Florian Blaes

Kindernetzwerk „Triki“ trifft auf den Oberbürgermeister 

Das Kindernetzwerk „Triki“ ist am „Weltkindertag“ mit geflüchteten Kindern zum Rathaus nach Trier gekommen. Aus den Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge waren Kinder aus Pakistan, der Türkei, Kurdistan, Afghanistan und Malaysia dabei. Sie hissten gemeinsam die Fahne für Kinderrechte und eine friedliche Zukunft.

Wichtiger Punkt: Der Frieden 

Der Oberbürgermeister machte in einer kleinen Ansprache klar, wie wichtig der Frieden für unsere Kinder in Deutschland und für die vielen Kindern aus der ganzen Welt ist. Mit dabei war auch die Bürgermeisterin Elvira Garbes.

Spielerisch suchte der Oberbürgermeister Leibe mit den Kindern auf einer Weltkugel als Ball die einzelnen Herkunftsorte der Kinder. Anschließend verteilte er an alle ein kleines Geschenk.

Was ist das Triki-Büro

Das Triki-Büro koordinierte Netzwerk Kinderrechte, hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, nicht nur die Rechte von Kindern im Alltag zu stärken, sondern auch Erwachsene zu informieren und für dieses Thema zu sensibilisieren. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem mehrere Jugendeinrichtungen, Verbände, Beratungsstellen und das städtische Jugendamt.

Hilfsorganisationen machen auf das Schicksal von Kindern aufmerksam 

Zum Weltkindertag haben Hilfsorganisationen an das Schicksal von Kindern auf der Flucht erinnert. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR verwies in Berlin darauf, dass sie besonders Missbrauch, Ausbeutung und Perspektivlosigkeit ausgesetzt seien. Terre des Homes verlangte von der Bundesregierung eine rasche Umsetzung des Familiennachzugs für Geflüchtete. Der Weltkindertag wird von 145 Staaten jeweils am 20. September begangen, um auf die besonderen Bedürfnisse von Kinder und auf ihre Rechte aufmerksam zu machen.

Eigene Recherche, dpa