Wetter-Warnung: Sturmböen und Hochwasser möglich

Das Wetter in der Region wird in den kommenden Tagen ziemlich ungemütlich. Neben stürmischen Böen warnt der Wetterdienst vor Dauerregen - folglich sind Hochwasser möglich.
Das Wetter bleibt trüb und ungemütlich. Symbolfoto: picture alliance / Julian Stratenschulte/dpa | Julian Stratenschulte
Das Wetter bleibt trüb und ungemütlich. Symbolfoto: picture alliance / Julian Stratenschulte/dpa | Julian Stratenschulte

Regen und Sturm in Rheinland-Pfalz und dem Saarland

In Rheinland-Pfalz und dem Saarland wird das Wetter in den kommenden Tagen ungemütlich. Am Donnerstag ist es in beiden Ländern stark bewölkt und bedeckt; hinzu kommt ein zeitweise schauerartiger Regen, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Werte liegen derweil bei 8 Grad in der Hocheifel. Hinzu kommt ein mäßiger Wind aus Südwest bis West, der sich gemäß DWD im Bergland und auch in exponierten Lagen zu starken bis stürmischen Böen steigert. Abends schwächt der Wind wieder ab.

Ausuferungen und Verkehrsbehinderungen möglich

Laut Hochwassermeldezentrum (HMZ) bestehe im Moment eine mäßige Gefahr von kleineren Ausuferungen und örtlichen Verkehrsbehinderungen, so die Angaben vom heutigen Donnerstagmorgen, 09.03.2023.

Die am Mittwoch und in der vergangenen Nacht gefallenen Niederschläge seien stärker ausgefallen als ursprünglich vorhergesagt, hieß es. An der Nied um im Unterlauf der Blies/Schwarzbach seien Warnschwellen (Meldehöhe 1) erreicht worden.

Pegel könnten weiter steigen

Die Wasserstände an der unteren Blies, der Nied und der Saar werden nach der Prognose bis in die kommende Nacht weiter steigen und ihre Scheitel ausbilden. Die Pegel an Prims und an Nebengewässern hätten ihre Scheitel schon ausgebildet, so das HMZ. Es wurden keine Warnschwellen erreicht. Die Wasserstände sollen hier im Laufe des Tages sinken und danach auf hohem Niveau stagnieren.

Warnung vor Sturmböen

Am Freitag ist es in Rheinland-Pfalz und dem Saarland weiter stark bewölkt bis bedeckt und regnerisch. Die Temperaturen liegen maximal bei 8 bis 13 Grad. Dazu gibt es laut DWD schwachen bis mäßigen Wind aus Südwest, der sich zunächst lediglich im Bergland zu starken bis stürmischen Böen steigert. Am Nachmittag kommt es in den Ländern zu starken bis stürmischen Böen. Sturmböen bis ins Flachland sind dann auch nicht mehr ausgeschlossen, teilte der DWD darüber hinaus mit.

Wetter beruhigt sich am Samstag

Am Samstag bessert sich das Wetter dann ein bisschen. Es gibt noch einige Wolken über Rheinland-Pfalz und dem Saarland, regnen soll es jedoch weitgehend nicht. Die Höchsttemperaturen liegen nach Angaben des DWD bei 6 Grad im Norden und bei 9 Grad im Süden. Dazu geht ein lediglich schwacher bis mäßiger Wind aus dem Westen bis Nordwesten.

Deutsche Presse-Agentur, Deutscher Wetterdienst, Bericht SOL.de, Hochwasserinformation des Hochwassermeledezntrums im Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, 09.03.2023