Gebäudebrand im Hochwald: Großer Schaden nach Wohnhausbrand in Mandern

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Mandern. In der Nacht von Samstag auf Sonntag um 3.12 Uhr bemerkte ein Bewohner der Zerferstraße in Mandern, als er von einer privaten Feier nach Hause kam, dass aus dem Dach des Nachbarhauses starker Rauch aufstieg. Durch die Fenster konnte man Flammenschein erkennen. Kurze Zeit später heulten in vielen Hochwaldgemeinden die Sirenen. Der ersteintreffende Wehrleiter, der in der gleichen Straße wohnt, konnte die gemeldete Lage bestätigen. „Wir haben vor Ort gleich die Türe aufgebrochen und sind unter schwerem Atemschutz in das Haus, um das Feuer zu löschen.“ erklärt Einsatzleiter Thorsten Marx. Ersten Ermittlungen zu Folge brach das Feuer im ersten Obergeschoss aus. Von dort breitete es sich über das Treppenhaus zum Dachstuhl aus. Herabfallende, brennende Teile setzen schließlich auch das Erdgeschoss in Brand. “ Wir haben mit mehreren Atemschutztrupps das Feuer im Innenangriff bekämpft. „, so Marx. Im Verlauf der Löscharbeiten bahnten sich Flammen im Dachstuhl den Weg nach außen. Hier konnte das Feuer schnell im Außenangriff gelöscht werden. Weiterhin kam eine Drehleiter zum Einsatz. Feuerwehrkräfte öffneten das Dach, um letzte Flammen und Glutnester ablöschen zu können. Der starke Rauch breitete sich auch auf ein angrenzendes Wohnhaus im Dachbereich aus. Die Bewohner mussten vorrübergehend ihr Haus verlassen. Verletzt wurde niemand. Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften die Temperaturen von etwa – 2 Grad. Das Löschwasser gefror schnell auf der Straße und den Gehwegen und bildete eine gefährliche Eisschicht. Hier mussten die Einsatzkräfte fortlaufend mit Streusalz die Wege freihalten. Das Haus wurde vor kurzem neu gekauft und wird derzeit renoviert. Die neuen Bewohner haben es aber noch nicht bezogen. „Die Feuerwehr hat gemeinsam mit der Polizei bei einer ersten Begehung den Schaden auf mehr als 150.000 Euro geschätzt. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt“ erklärt Thorsten Marx, weist aber darauf hin, dass die Brandermittler der Polizei ihre Arbeit erst aufgenommen haben. Martin Alten, der erste Beigeordneter der VG Saarburg- Kell machte sich ein Bild von der Lage vor Ort. Während des Einsatzes war die Zerferstraße für den Verkehr voll gesperrt.
Im Einsatz war die FEZ, Führungsstaffel und Wehrleiter VG Saarburg- Kell, zudem die Feuerwehren aus Mandern, Waldweiler, Schillingen, Heddert, Zerf, Kell am See, Reinsfeld und Hermeskeil. Der stellv. KFI und der OrgL. Weiterhin das DRK Zerf, die Polizei Hermeskeil und die Kriminalpolizei Trier.

(Blaes)