Gefährlicher Eichenprozessionsspinner in der VG Konz, Warnung vor der giftigen Raupe

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Konz. Wie ein Sprecher der Verbandsgemeinde Konz am heutigen Dienstag mitteilte, ist derin Konz- Roscheid auf dem Parkplatz am Friedhof, als auch in Wasserliesch am Friedhof sowie an Bäumen entlang des Rundwegs Angelborn und in Tawern am Friedhof und dem Parkplatz entdeckt worden. Eine Fachfirma aus dem Saarland hatte bereits bis zum Nachmittag die Raupen in Konz und Wasserliesch entfernt. In Tawern hingegen wurde der Parkplatz am Friedhof abgesperrt und Hinweisschilder aufgehangen. Hier ist noch deutlich zu sehen, dass der Eichenprozessionsspinner in den Bäumen zu hunderten am hängen ist. Hier wird ebenfalls noch eine Fachfirma die Raupen absaugen.
Der Eichenprozessionsspinner ist eine Wärme liebende Schmetterlingsart, die insbesondere freistehende und von der Sonne beschienene Einzelbäume und Waldränder bevorzugt. In ihrem Stadium als Raupe ist sie ein Pflanzenschädling, hat aber gleichzeitig auch eine gesundheitliche Bedeutung für den Menschen. Die Raupen und Larvenhäute verfügen über kleine Gifthaare, die bei Berührung unangenehme Reaktionen hervorrufen können. Dazu zählen: Hautirritationen (starker Juckreiz, vor allem abends und nachts, Pusteln und Quaddeln), Atembeschwerden und Augenreizungen.
Bei Kontakt mit den Härchen sollten die Betroffenen die kontaminierte Kleidung schnellstmöglich wechseln, duschen und Haare/Kleidung waschen. Den Juckreiz lindert zunächst kaltes Wasser. Beim Auftreten stärkerer gesundheitlicher Beschwerden empfiehlt es sich auf jeden Fall einen Arzt aufzusuchen.
Bürger, die befallene Eichen auf öffentlichem Grund entdecken, können diese unter genauer Angabe des Ortes unter der Telefonnummer 06501/83-176 melden. Das Telefon ist zu den üblichen Bürozeiten erreichbar. Garten- und Waldbesitzer mit Eichenbestand werden gebeten, die privaten Bäume in den nächsten Wochen untersuchen zu lassen.

(Blaes & VG Konz)