Geländewagen bleibt in Moselhochwasser stecken und löst größeren Alarm aus

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Mülheim. Am Donnerstagmorgen gegen 9.50 Uhr kam es in Mülheim an der Mosel zu einem größeren Wasserrettungseinsatz. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Karl – Heinz Hepp befuhr der Fahrer eines Geländewagens den Kalkofenweg in der Ortslage Mülheim. Diese Straße endet nach einer Unterführung am Moselradweg. Hierbei beabsichtigte der Fahrer trotz des Moselhochwassers, welches auch unter der Unterführung stand, durch die Überflutung zu fahren. Dabei wurde eine Senke nach dem Tunnel wohl derart unterschätzt, das der Geländewagen weder vor und zurück kam und im Hochwasser stecken blieb. An dieser Stelle ist das Wasser derzeit noch etwa 70 cm hoch. Der eingeschlossene Autofahrer konnte sich jedoch zeitgleich mit dem Eintreffen der Feuerwehr selbständig aus seinem Fahrzeug befreien. Eine Menschenrettung war so für die Einsatzkräfte nicht mehr notwendig, jedoch eine aufwendige Bergung des Autos. Hierbei mussten die Einsatzkräfte unter schweren Bedingungen in Spezial- Hochwasseranzügen an das Fahrzeug heran, um es dann mit einem Feuerwehr – Unimog aus den Fluten zu ziehen. Es brauchte eine längere Zeit bis die Bergung abgeschlossen war. Der völlig durchnässte und unterkühlte Fahrer wurde vom Rettungsdienst vor Ort ambulant betreut. An dem Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Im Einsatz war die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ), Führungsstaffel und Wehrleiter VG Bernkastel- Kues. Zudem die Feuerwehren aus Mülheim und Kues, das DRK und die Polizei.
Karl- Heinz Hepp mahnt an: „Wenn eine Sperrung besteht wegen Hochwassers, oder auch eine Strecke überflutet ist und es steht nichts dort, bleiben Sie weg und fahren Sie nicht mit ihren Fahrzeugen durch das Hochwasser. Es kann gefährlich enden!“

(Blaes)