Symbolbild Coronavirus

Mit Sorge beobachtet das Gesundheitsamt in Trier die Entwicklung im benachbarten Luxemburg, wo die Inzidenz inzwischen wieder über 150 angestiegen ist. Seit Anfang Juli sind ein Drittel der in Trier/Trier-Saarburg nachgewiesenen Neuinfektionen auf Kontakte in Luxemburg zurückzuführen (8 von 24).

Das Gesundheitsamt empfiehlt allen symptomatischen Personen, sich zeitnah eines abklärenden Tests zu unterziehen und weiterhin alle Hygieneregeln einzuhalten. Zudem appelliert das Gesundheitsamt, sich zeitnah impfen zu lassen, da ein kompletter Impfschutz gut gegen die Virusvarianten schützt und zumindest schwere Krankheitsverläufe und Krankenhauseinweisungen weitgehend verhindert.

Unterdessen hat die Regierung in Luxemburg gestern bekannt gegeben, dass es zunächst keine weiteren Lockerungen aber auch keine Verschärfungen geben wird, auch wenn die Zahlen stark ansteigen. Die Regierung sieht das Nachtleben als eines der Hauptbereiche für den hohen Anstieg. So soll es in Zukunft zu verstärkten Kontrollen und höheren Strafen kommen.