In der Ruwerer Straße in Trier kam es am Donnerstagnachmittag (29.07.2021) um 17:40 Uhr zu einen Gebäudebrand in einem Kfz-Betrieb mit starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr meldete nach einer Stunde den Brand bereits unter Kontrolle zu haben. Die Brandbekämpfung musste zwischenzeitlich, unterbrochen werden, weil eine 110-kV-Hochspannungsleitung direkt über dem Gebäude gefährlich werden konnte. Seit 19.25 Uhr gehen die Löscharbeiten weiter. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind keine Personen verletzt worden.

Noch ist unklar, ob Schadstoffe in der Luft sind. Ein Messfahrzeug ist bereits in Ruwer im Einsatz. Die Feuerwehr hatte aufgerufen, dass die Anwohnerinnen und Anwohner dennoch vorsorglich, im Industriegebiet Trier-Nord, in umliegenden Wohnvierteln und in Ruwer Fenster und Türen geschlossen zu halten. Um 20:20 Uhr meldete die Stadt Trier: „Die Messfahrt des ABC-Fahrzeugs ist abgeschlossen, keine erhöhten Schadstoffwerte in den angrenzenden Stadtteilen nachzuweisen. Entwarnung also. Fenster und Türen können wieder geöffnet werden.“ In der Werkstatt brennten mindestens vier Fahrzeuge komplett aus. Die gesamte Werkstatt ist nur noch ein Ruin. Der Schaden wird enorm sein.

Die Kriminalpolizei ist vor Ort, um die Brandursache zu ermitteln.

Die Autobahn war für etwa 45 Minuten voll gesperrt, ist aber wieder freigegeben. Die Ruwerer Straße bleibt derzeit noch gesperrt. 100 Kräfte von Berufsfeuerwehr Wache 1&2, die Freischicht und die Freiwilligen aus Ruwer, Ehrang, Kürenz und Olewig. Zudem mehrere Rettungswagen zur Bereitstellung, die Polizei und Kriminalpolizei. Zudem Westnetz und die SWT.