Große Hilfsaktion des THW im Tornadogebiet in Luxemburg

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Petingen/ Trier/ Bitburg. Nachdem am vergangenen Freitag ein Tornado der Stärke 2 mit über 250 Stundenkilometer über Städte und Dörfer im Südwesten von Luxemburg hinweg gezogen ist, hat eine Welle der Hilfsbereitschaft begonnen.
„Am Sonntagabend um 21 Uhr hat die Regierung von Luxemburg das Technische Hilfswerk in Deutschland um Hilfe gebeten. Montagsmorgens um 6 Uhr standen 80 Kräfte in den Startlöchern“ freut sich Markus Tröster, Pressesprecher des THW im Südwesten.
Aus zahlreichen Ortschaften im Saarland und der Region Trier fuhren Kolonnen von Bergungstrupps, Baufachberater und Ingenieure ins Tornadogebiet.
In Bascharage an der Grundschule wurde gemeinsam mit der Feuerwehr die Einsatzzentrale und Koordinierungsstelle aufgebaut. Hier war auch der Bereitstellungsraum für alle Fahrzeuge des THW, um Pause zu machen.
„Am Montag haben wir 90 Gebäude und am Dienstag nochmals 30 Gebäude begutachtet und Arbeiten durchgeführt“ erklärt Markus Tröster. Hierbei lagen die wesentlichen Arbeiten des THW gemeinsam mit der Feuerwehr darin, lose Dachteile zu entfernen. Weiterhin wurden Reparaturarbeiten an Fassaden durchgeführt und Stützarbeiten unternommen.
„Hierbei wurden wir mit Drehleitern der Feuerwehr unterstützt. Gemeinsam arbeiteten wir Hand in Hand“ so der Sprecher des THW.
Erschwert wurde am Montag die Arbeit durch viele starke Regenschauer. „Wir mussten andauernd die Hilfsarbeiten unterbrechen. Somit haben wir die Hilfe auf den Dienstag ausgeweitet“ erklärt Tröster.
Mit einem Teleskoplader der Fachgruppe Räumen des Technischen Hilfswerks wurden Materialien wie Planen und Dachlatten zu den Einsatzorten transportiert.
Am späten Dienstagnachmittag war für alle Kräfte des Technischen Hilfswerk aus Deutschland die Arbeit beendet.
Im Einsatz waren mehr als 130 Kräfte aus Hermeskeil, Trier, Saarburg, Bitburg, Prüm. Zudem aus Mettlach, Perl- Obermosel, Beckingen, Saarlouis, Illingen, St. Wendel, Nohfelden, Saarwellingen und St. Ingbert.

(Blaes)