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Am Mittwochmittag gegen 13.45 Uhr meldete ein Zeuge, dass er im Wald zwischen Engersmühle und Altlay einen Knall gehört habe. Ein Geschoss aus dem 2. Weltkrieg wurde geborgen. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.

Nach den bisherigen Ermittlungen war am Mittwochmittag, 24. März, Phosphor freigesetzt worden, der sich in einem so genannten Vernebelungskörper befunden hatte. Derartige Geschosse wurden im 2. Weltkrieg verwendet. Der etwa 25 cm lange Vernebelungskörper wurde mittlerweile vom Kampfmittelräumdienst geborgen und abtransportiert. Nach Auskunft der Fachleute bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. 18 Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr, die als erste am Einsatzort waren und den Nebelschwaden nahe gekommen sind, begeben sich auf Anraten von Fachärzten in ärztliche Behandlung. Sie sollen in verschiedenen Krankenhäusern untersucht und beobachtet werden. Die 18 betroffenen Einsatzkräfte zeigen bisher keine entsprechenden Symptome. Die zuständigen Behörden werden in den nächsten Tagen über die weitere Vorgehensweise entscheiden. Elle weiteren Einsatzkräfte mussten ihre Anzüge und Schutzanzüge vor Ort dekontaminiert werden.

Die L 194 war im Bereich der Einsatzstelle weiträumig gesperrt. Im Einsatz waren mehr als 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Kampfmittelräumdienst und den zuständigen Behörden. In dem Einsatz waren auch 5 Hubschrauber aus ganz Rheinland-Pfalz und Hessen mit Notärzten.