Reil. Am Freitagnachmittag um 15:28 Uhr ging bei der Leitstelle Trier der Notruf über einen großen Flächenbrand in den Weinbergen bei Reil ein.
Schon aus mehreren Kilometer Entfernung konnte die Feuerwehr eine starke Rauchsäule feststellen.
Aus bislang ungeklärten Gründen kam es zu einem Feuer auf einer brachliegenden Fläche mit Hecken- und Wildwuchs inmitten der Weinberge. Durch den Wind breiteten sich, die teils meterhohen Flammen bergauf schnell aus. Hierbei schlug das Feuer sogar über einen Landwirtschaftsweg in den Wingerten und entzündete ein zweites großes brachliegende Feld.
Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Tankfahrzeugen an und musste in die Ortslage von Reil eine Schlauleitung von über 1,2 Kilometer auslegen, um zusätzlich Wasser aus einem Hydranten pumpen zu können.
Mit einem massiven Kräfteaufwand und viel Wasser konnten die Flammen bis zum frühen Abend eingedämmt und gelöscht werden. Hierbei wurde ein Übergreifen der Flammen au feinen angrenzenden Wald verhindert.
Für die Einsatzkräfte war es eine belastende Arbeit in dem Hang der Weinberge die Flammen zu löschen. Nachlöscharbeiten und immer wieder aufkommende Glutnester wurden bis in den späten Abend hinein abgelöscht.
Der Rettungsdienst unter der Leitung des Organisatorischen Leiters versorgte die Feuerwehrkräfte und baute ihr Bereitstellungsraum in der Ortslage Reil auf.
Im Einsatz waren mehr als 100 Kräfte von FEZ, Wehrleitung und Führungsstaffel VG Traben- Trabach. Zudem der Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Bernkastel- Wittlich. Die Feuerwehren aus Reil, Burg/ Mosel, Traben, Trabach, Bengel, Zell, die Katastropheneinheit mit Standort Kinheim und Kröv. Zudem der Rettungsdienst der Malteser und des DRK und die Polizei.

(Blaes)