Trier. Am Sonntagmorgen (04.10.2020) um 3:48 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Bachstraße nach Trier- Maximin alarmiert.

„Als die ersten Einsatzkräfte an Einsatzstelle angekommen waren, konnten sie bereits Flammen aus dem Dachbereich aufsteigen sehen und die Bachstraße lag unter einer großen Rauchsäule“ erklärt Mario Marx, Einsatzleiter.

Flammen schlagen aus dem Dach 

Es handelte sich um ein Einfamilienhaus, welches links und rechts umbaut ist mit weiteren Wohnhäusern in einer engen Straße. Aus dem Dachbereich schlugen Flammen. Bei Ankunft der Feuerwehr an der Einsatzstelle war zunächst unklar, ob in dem Haus jemand wohnt oder ob es unbewohnt ist. „Hier hatte sich schnell herausgestellt, dass in dem Haus ein Mann gewesen ist, der sich glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte“ so Marx. Ob es sich um einen Bewohner des Hauses oder einen Obdachlosen gehandelt hat, ist zunächst unklar. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst vor Ort ambulant versorgt und in das Benedikt- Labre Haus gebracht.

Zwei Drehleiter im Einsatz 

Umgehend wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und mit den Löscharbeiten von Innen und von außen begonnen. Hierbei kamen zwei Drehleiter zum Einsatz. „Wir haben eine Öffnung in das Dach geschnitten, um einen Abzug des dichten Rauches im Hausinneren zu schaffen“ erklärt Mario Marx. Zudem kühlt sich im Inneren des brennenden Hauses die Temperatur etwas ab, was die Löscharbeiten von im Haus erleichtert.

Dennoch waren die Umstände im Haus nicht die besten, um problemlos das Gebäude löschen zu können. Es brauchte eine lange Zeit bis das Feuer vollständig gelöscht werden konnte.

Häuser links und rechts geschützt 

„Unser Augenmerk ging auch auf die links und rechts angebauten Wohnhäuser. Diese galt es zu schützen“ so Marx. Die Flammen hatten die Wandfassade des Nachbarhauses bereits angegriffen. Die Bewohner links und rechts wurden aus dem Schlaf gerissen und vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Am frühen Morgen, mit dem Hellwerden konnten auch alle Glutnester abgelöscht werden. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Es entstand erheblicher Sachschaden. Am Vormittag machten sich Brandermittler der Polizei ein Bild vom Ausmaß um die Brandursache, die derzeit noch nicht fest steht zu ermitteln.

Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr Wache I und II, sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Zudem die Löschzüge aus Kürenz und Olewig, ein Rettungs- und Krankenwagen. Die Freischichten der BF um die Wachen mit Ersatzfahrzeugen zu besetzten und die Polizei Trier.

  • Text und Bilder: Florian Blaes