Am Freitagmorgen kurz nach 10 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr auf der L 16 zwischen Lutzerath und Immerath im Vulkaneifelkreis.

Nach Informationen von newstr.de ist ein Baustellenfahrzeug über ein spezielles Röntgenmessgerät indem sich „Glycerin“ befindet, gefahren. darauf wurde ein großer Gefahrstoffeinsatz mit weitreichenden Sperrungen ausgelöst.

„Wir hatten heute morgen die Lage, dass ein Laser von einem Baufahrzeug auf der Straßenbaustelle überfahren wurde. Das Problem dabei ist, dass dieser Laser mehrere Strahlungsquellen hat. Diese Strahlungen wurden in Absprache mit der Gewerbeaufsicht von der Feuerwehr gemessen und zuvor haben wir das Gebiet weiträumig abgesperrt. Mit unseren Messgeräten haben wir über die Messungen sichergestellt, dass es keine freie Strahlung mehr gibt.“

„Unter Schutzanzügen sind wir mit unserer Strahlenmesstechnik vorgegangen damit wir vor Ort ohne jegliche Gefährdung für die Einsatzkräfte messen konnten. Die gemessenen Werte haben wir der Gewerbeaufsicht mitgeteilt, die dann bestimmt haben, wie wir weiter vorgehen sollen und müssen.“ erklärt Harald Schmitz, BKI Vulkaneifel.

Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich abgearbeitet werden und die Strecke für die Bauarbeiten wieder freigegeben werden. Im Einsatz waren neben den örtlichen Feuerwehren der Gefahrstoffzug des Landkreises, die Polizei, der Rettungsdienst und die Gewerbeaufsicht mit 80 Einsatzkräften.