Reinsfeld. Am Mittwochnachmittag gegen 13:19 Uhr meldeten zahlreiche Augenzeugen einen Flugzeugabsturz in einem Wald bei Reinsfeld. Schnell konnte die Absturzstelle lokalisiert werden. Eine Zwei- Propeller- Cessna ist am Sportplatz in Reinsfeld abgestürzt. Unweit der Absturzstelle konnte ein Propeller auf einer Wiese bereits gefunden werden.
„Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr stellten sofort einen Brandschutz sicher“ erklärt Bernd Nellinger, Pressesprecher der Feuerwehr. Der 49- jährige Pilot überlebte den Absturz nicht, er verstarb noch an der Unglücksstelle.
Augenzeugen berichten, dass es in der Luft einen Knall gegeben haben soll. Andere berichten, dass die Maschine in zwei Teile zerbrochen ist. Während der eine Propeller gefunden wurde, machten sich Polizeikräfte auf dem Weg, um den zweiten zu finden. „Unweit der Absturzstelle mitten im Wald haben wir dann auch ein Flügel und den zweiten Propeller finden können“ erklärt Marc Fleischmann, Pressesprecher der Polizei. Das Gebiet um die Absturzstelle wurde großräumig mit einem Polizeiband abgesperrt.
„Nach unseren ersten Erkenntnissen zufolge, ist die Maschine in Nordrhein- Westfalen gestartet und war unterwegs nach Frankreich. Der Pilot war allein an Bord“ teilt Fleischmann auf Nachfrage mit. Weiter erklärt er: „Über die Herkunft des Piloten können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen.“
Die Maschine ist zwischen mehreren Laubbäumen gleich neben dem Rasenplatz zu Boden gegangen. Hierbei prallte das Kleinflugzeug mit voller Wucht auf dem Boden ein. „Im Laufe des Abends kommt die Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig zur Einsatzstelle. Erst dann können wir den Piloten, welcher schwer eingeklemmt ist, bergen“ erklärt Bernd Nellinger.
Die Fachkräfte der Bundesstelle für Fluguntersuchung reisen aus Braunschweig an und werden am späten Abend im Hochwald eintreffen. Wann die Absturzmaschine geborgen werden kann, ist derzeit noch unklar. Aus der Luft wurden derweil Aufnahmen von einem Polizeihubschrauber getätigt.
Im Vereinshaus des örtlichen Fußballvereins wurde die Koordinierungsstelle aller Rettungskräfte eingerichtet. Mit Einbruch der Dunkelheit wird das technische Hilfswerk die Unfallstelle großräumig ausleuchten. Die Polizei wir die Absturzstelle bewachen.
Im Einsatz war/ ist die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) und Wehrleitung VG Hermeskeil. Der stellv. Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Trier- Saarburg. Die Feuerwehren aus Hermeskeil und Reinsfeld. Weiterhin das DRK aus Hermeskeil, Pluwig und Schweich. Der Christoph 10 mit Notarzt, der Organisatorische Leiter (OrgL) und das THW Hermeskeil. Kräfte der Polizei Hermeskeil, der Bereitschaftspolizei RLP und die Kriminalpolizei Trier.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können und Fotos und/oder Videos von dem Absturz gefertigt haben, werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Hermeskeil unter der Telefonnummer 06503/91510 zu wenden.

(Blaes)