Farschweiler. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (02.09.2020) um 00:45 Uhr wurde die Feuerwehr von aufmerksamen Bewohnern in die Straße „Kuhbach“ alarmiert. Dort wurde eine unklare Rauchentwicklung festgestellt.

Rauch an Grundschulgebäude

Als die Einsatzkräfte an der genannten Örtlichkeit angekommen waren, konnten sie an der Grundschule eine immer stärker werdende Rauchsäule feststellen. Nach einer ersten Erkundung stellte die Feuerwehr fest, dass es sich um den Hackschnitzelbunker im Keller der Schule handeln muss.

Umgehend wurden weitere Feuerwehren nachalarmiert. Von außen verschafften sich die Einsatzkräfte mehrere Öffnungen, dass der Rauch gänzlich abziehen konnte. Denn im Gebäude der Grundschule heulten schon die Feuermelder, da viel Qualm in die Räumlichkeiten gezogen war.

Rauchsäule weithin sichtbar

Als schließlich Öffnungen nach außen geschaffen waren, stieg eine sehr starke Rauchsäule auf, die man bereits von der L 151 weithin sichtbar wahrnehmen konnte.

Schaumteppich ausgebracht 

Unter schwerem Atemschutz begannen die Löscharbeiten im Innenangriff, von außen kam ein Rohr zum löschen zum Einsatz. Hierbei wurde der gesamte Bunker mit viel Löschschaum geflutet. So sollten die offenen Flammen und der schon weit ausgebreitete Entstehungsbrand erstickt werden. Es brauchte eine lange Zeit bis der Schaum aus den Kellerfenstern und der Öffnung des Bunkers nach außen drang.

Heute kein Unterricht 

Durch den starken Rauch im Gebäude und den Arbeiten im Kellerbereich, ist ein Unterricht an der Grundschule am heutigen Mittwoch nicht möglich, die Schule bleibt geschlossen. Das bestätigte uns Stephanie Nickels die VG- Bürgermeisterin auf newstr.de-Nachfrage die sich auch noch in der Nacht ein Bild von der Lage gemacht hatte und den Einsatzkräften dankte.

Die Ursache dürfte, laut Polizei, ein technischer Defekt an der Heizungsanlage gewesen sein. Ein großer Gebäudeschaden entstand nicht.

Im Einsatz waren mehr als 50 Kräfte von FEZ und Wehreiter VG Ruwer, die Feuerwehren aus Farschweiler, Thomm, Osburg und Waldrach. Das DRK Hermeskeil zur Bereitstellung und die Polizei Hermeskeil.

  • Text und Bilder: Florian Blaes