Konz. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Konz- Karthaus zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr und den Rettungsdienst..
Nach Polizeiangaben gab es gegen 2:20 Uhr den Alarm, das in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus in der Merzlicherstraße aus dem Kellerbereich starker Rauch aufsteigen würde. „Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle angekommen waren, drang dichter Rauch aus dem Keller. Die Menschenrettung stand an erster Stelle“ erklärt die Pressesprecherin der Feuerwehr Nicole Schumacher. In dem Wohnhaus gibt es neun Wohnparteien. „Insgesamt hat die Feuerwehr 18 Bewohner aus dem Haus gerettet und schließlich evakuiert“ so Schumacher.
Die Betroffenen kamen zunächst in eine gegenüberstehende Pension und wurden dort vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Auch ein Notarzt sichtete die Bewohner des Hauses, um Rauchgasintoxikationen ausschließen zu können.
Unterdessen haben im Gebäude die Löscharbeiten begonnen. „Bei einem Kellerbrand besteht die Schwierigkeit darin, dass es meist geschlossene Räume sind ohne direkte Licht- und Luftzufuhr. Das macht die Arbeit der Atemschutzträger noch schwieriger“ erklärt Nicole Schumacher. Aus einem Kellerfenster drang unterdessen eine sehr große Rauchsäule ins Freie. Mit der Drehleiter wurde das Mehrfamilienhaus großräumig von oben ausgeleuchtet.
Im Verlauf des Einsatzes wurde die technische Einsatzleitung des Landkreises Trier- Saarbrug zur Unterstützung und Koordinierung des Einsatzes alarmiert. Aufgrund des großen Kellerraumes kam eine große Anzahl von Atemschutzträger, zum Einsatz. „Es brauchte etwa zwei Stunden bis das Feuer schließlich unter Kontrolle und gelöscht werden konnte“ so die Pressesprecherin. Auch durch das gesamte Gebäude zog der dichte Rauch.
Der Energieversorger stellte an einem gegenüberliegenden Schaltkasten den Strom ab, sodass es zu keinen weiteren Problemen kommen konnte. Die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) des Rettungsdienstes kümmerte sich im Verlauf der Löscharbeiten um die Evakuierten.
Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Brandermittler der Kriminalpolizei haben noch in der Nacht ihre Arbeit aufgenommen. Ebenso unklar die die Schadenshöhe. Rund um die Einsatzstelle kam es zu Straßensperrungen während des Einsatzes.
Im Einsatz waren mehr als 85 Kräfte der FEZ, Wehrleitung und Führungsstaffel der VG Konz. Der Kreisfeuerwehrinspekteur und die technische Einsatzleitung Trier- Saarburg. Die Feuerwehren aus Konz, Könen und Wasserliesch. Weiterhin das DRK Konz, der Notarzt Trier, der organisatorische Leiter (OrgL) und der leitende Notarzt (LNA). Die schnelle Einsatzgruppe aus Konz und Saarburg. Zudem die Polizei Saarburg, Kriminalpolizei Trier und der Energieversorger.

(Blaes)