Pluwig. Am Montagnachmittag gegen 17:50 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Mähdrescherbrand auf einem Getreidefeld oberhalb von Pluwig alarmiert.

Der Fahrer eines Fendt- Mähdreschers war damit beschäftigt die Sommergerste zu ernten. Es war der erste Ernte- Tag für das Sommergetreide. In den Wochen zuvor wurde die Wintergerste eingefahren. Als der Landwirt auf ein bereits abgeerntetes Feld seinen vollen Kornspeicher in einen Anhänger abkippen wollte, bemerkte er neben der Fahrerkabine eine starke Rauchentwicklung.

Umgehend stellte er die Maschine ab und brachte sich in Sicherheit. Zeitgleich setzte er den Notruf ab. Die Flammen breiteten sich auf einer Seite des Mähdreschers in Sekundenschnell aus und erfassten auch die Fahrerkabine, wo kurz vorher noch der Fahrer saß. Meterhoch schlugen die Flammen aus. Eine schwarze Rauchsäule zog vom Berg über den Dächern von Pluwig in die Ortslage. Weithin war der Qualm bereits sichtbar.

Zahlreiche Feuerwehren wurden mit wasserführenden Fahrzeugen zur Einsatzstelle alarmiert. Dort begannen auch sogleich unter schwerem Atemschutz die Löscharbeiten von mehreren Seiten. Um eine gezieltes Löschend er Flammen zu ermöglichen, musste Löschschaum eingesetzt werden. Mit einer Wärmebildkamera wurde nach weiteren Glutnestern im Inneren des Mähdreschers gesucht und diese ebenfalls von oben abgelöscht.

Im Pendelverkehr sind die Feuerwehrfahrzeuge in die Ortslage von Pluwig gefahren, um dort ihre Tanks mit Wasser immer wieder zu füllen. Große Mengen an Wasser wurden für die Nachlöscharbeiten benötigt. Für die Einsatzkräfte wurden bei 31 Grad kalte Getränke bereitgestellt. Es brauchte mehrere Stunden, bis der Mähdrescher, komplett gelöscht war. An der landwirtschaftlichen Maschine entstand ein Totalschaden im hohen sechsstelligen Bereich (500.000 Euro).

Im Einsatz war eine große Kräfteanzahl von Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) und Wehrleiter VG Ruwer, die Feuerwehren aus Pluwig- Gusterath, Schöndorf und Waldrach mit der Tagesbereitschaft der VG.

(Blaes)