Großeinsatz in Trier: 70 Kräfte löschen 3000 qm Waldbrand und verhindern schlimmeres

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Trier. Zu einem größeren Brand im Jungenwald beim Trierer Stadtteil Ehrang sind am frühen Dienstagabend gegen 16:50 Uhr mehr als 70 Wehrleute von der Berufsfeuerwehr und den Löschzügen der Freiwilligen Wehren aus Ehrang, Pfalzel und Biewer ausgerückt. Sie hatten das Feuer auf einer Fläche von rund 3000 Quadratmetern nach kurzer Zeit unter Kontrolle und konnten ein noch größeres Ausbreiten in der Douglasienkultur verhindern. Der Brandherd lag in der Nähe der Siedlung „Auf der Bausch“ im Wald an einem Hanggelände. Um den Brand zu löschen und eine konstante Wasserversorgung aufrecht erhalten zu können, mussten die Wehrleute rund einen Kilometer Schlauchleitungen in den Wald verlegen. Zudem kam ein großes Tanklöschfahrzeug, für solche Einsätze gedacht, zum Einsatz. Weiterhin wurde auf einem Parkplatz am Waldesrand ein großes Löschbecken zur Wasserentnahme aufgebaut.

Teilweise unter Atemschutz wurde ein Ausbreiten mit mehreren Löschtrupps verhindert. Mit Hacke und Schaufeln wurden die Ränder des Waldbrandes quasi umgegraben und somit auch Glutnester ausfindig gemacht. Meterhoch waren stellenweise die Flammen.
Der Brand war gegen 16.50 Uhr von einer Anruferin von der gegenüberliegenden Moselseite von der Kenner Lay gemeldet worden. Der Rauch aus dem Wald war weithin zu sehen, nach dem ersten Anruf gingen weitere rund 70 Meldungen von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern ein. Ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr erkundete die Lage und konnte schließlich den Waldbrand ausfindig machen. Die Feuerwehr war mit Nachlöscharbeiten bis in den Abend hinein beschäftigt. Der Wald wird am späten Abend sowie in der Nacht vom zuständigen Revierförster und der Berufsfeuerwehr mit Wärmebildkameras auf mögliche neue Brandnester untersucht.
Angaben zur Brandursache können derzeit nicht gemacht werden. Die Polizei ermittelt.
Die Stadt weist aus Anlass des Brandes und der anhaltenden Trockenheit noch einmal eindringlich darauf hin, wie die Menschen sich derzeit im Wald zu verhalten haben:
Es gilt Rauchverbot.
Feuer beispielsweise zum Grillen zu entfachen, ist verboten.
Fahrzeuge sollten nicht auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden, da von heißgelaufenen Katalysatoren Brandgefahr ausgeht.
Müll, insbesondere Glasflaschen oder Chemikalien, darf nicht im Wald weggeworfen werfen. Jede Scherbe kann zum Brandauslöser werden.
Melden Sie Brände bitte direkt an die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112.

(Presse Stadt Trier und Florian Blaes)