Trier. In der Nacht von Montag auf Dienstag um 00:54 Uhr wurde die Feuerwehr in die Herzogenbuscher Straße zu einem Hochhaus alarmiert. Gemeldet wurde über die Notrufnummer 112 ein Heimrauchmelder mit Brand.
Bei Ankunft an der Einsatzstelle stellten die Kräfte der Feuerwehr fest, dass aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss eine sehr starke Rauchsäule zu sehen war. Umgehend wurden weitere Feuerwehreinheiten nachalarmiert.
Während sich die ersten Kräfte, unter schwerem Atemschutz, fertig machten für die Brandbekämpfung, bestand die weitere Arbeit von Polizei und Feuerwehr darin, alle Bewohner in dem sogenannten „Studierturm“ zu evakuieren. Teilweise mussten die Bewohner aus dem Schlaf gerissen und ins Freie verbracht werden.
Währenddessen gab es für die Einsatzleitung die Rückmeldung, dass es in der Wohnung, in dem der Heimrauchmelder zu hören war, zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand gekommen ist. „Die Kräfte der Feuerwehr konnten das Feuer im Innenangriff sehr schnell löschen“ erklärt der Pressesprecher der Stadt Trier Ernst Mettlach vor Ort. Insgesamt wurden vier Menschen durch Rauchgasintoxikationen verletzt, ein Bewohner, welcher das Feuer noch selbst löschen wollte, zog sich schwerere Verletzungen zu. „Das Problem war die starke Rauchentwicklung in dem Hochhaus welcher sich schnell ausbreitete“ so Ernst Mettlach.
Im Verlauf der Löscharbeiten wurde die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) der Stadt zur Einsatzstelle alarmiert. Sie unterstütze den Regelrettungsdienst bei ihrem Einsatz. Zunächst war unklar, ob es weitere Verletzte geben könnte.
40 Menschen wurden aus dem Hochhaus evakuiert und zu einer Sammelstelle gebracht. Dort wurden sie von Polizei und dem Rettungsdienst versorgt. Bis das Feuer komplett war und der Rauch mit Überdrucklüftern aus dem Komplex geblasen wurde, kamen zahlreiche Atemschutz der Feuerwehr zum Einsatz. Mit der Drehleiter wurden die Nacharbeiten von außen übernommen. Zudem wurden die Wohnungen ebenfalls von außen kontrolliert.
Nachdem alle Lösch- und Belüftungsarbeiten abgeschlossen wurden, konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen, bis auf die betroffene Wohnung, die derzeit unbewohnbar ist. Mit Lautsprecherdurchsagen bekamen die Betroffenen von der Polizei die Anweisungen zum Betreten des Hauses.
Wie es zu dem Feuer kommen konnte und wie hoch der entstandene Schaden ist, ist derzeit unklar. Brandermittler der Polizei haben noch in der Nacht ihre Arbeit aufgenommen. Während des mehrstündigen Einsatzes war die Herzogenbuscher Straße für den Verkehr komplett gesperrt.
Im Einsatz waren über 70 Kräfte der Berufsfeuerwehr Wache I und II, zu dem der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr. Die freiwilligen Löschzüge aus Kürenz, Ruwer und Olewig. Mehrere Rettungswagen, die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) Stadt Trier bestehend aus DRK, Malteser und ASB. Der Notarzt Trier, der leitende Notarzt Trier, der organisatorische Leiter Trier, Presseamt Stadt Trier und die Polizei Trier mit zahlreichen Kräften.

(Blaes)