Symbolbild Polizei Trier

Am gestrigen Donnerstag unterstützten Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei die Autobahnpolizeistation Schweich und führten eine mehrstündige Verkehrskontrolle durch. An der A 64 aus Richtung Luxemburg kommend wurden an der Anschlussstelle Trier eine Vielzahl von Fahrzeugen kontrolliert. Nachdem bereits im Januar bei zwei mehrstündigen Kontrollmaßnahmen an der gleichen Örtlichkeit insgesamt 9 Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss stehend festgestellt wurden, war das gestrige Ergebnis ebenfalls erschreckend.

Ein PKW-Fahrer mit luxemburgischem Wohnsitz stand nicht nur erheblich unter Alkoholeinfluss, sondern zusätzlich wurde noch Kokainkonsum festgestellt. Nach einer Blutprobe wurde der Führerschein umgehend beschlagnahmt. Insgesamt fünf weitere Fahrzeugführer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und räumten dieses auch teilweise selbst ein. Bei allen Betroffenen wurden Blutproben entnommen und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. In zwei Fällen erfolgte nach Rücksprache mit den zuständigen Führerscheinstellen die sofortige Sicherstellung der Führerscheine zwecks Einleitung weiterer Maßnahmen durch die Fahrerlaubnisbehörden.

Vier mal konnte bei Mitinsassen der Fahrzeuge Betäubungsmittel in Form von Cannabisprodukten und Amphetaminen sichergestellt werden.

Bei einem anderen kontrollierten Fahrzeuginsassen wurde festgestellt, dass gegen ihn eine Fahndung bestand. Die erforderlichen Maßnahmen wurden umgehend durchgeführt.

Leider wurde bei einer Vielzahl der betroffenen Fahrzeugführer keine Einsicht in ein Fehlverhalten festgestellt.

Aufgrund der Vielzahl der festgestellten Gefahren für den Straßenverkehr wird die Autobahnpolizei Schweich weitere gezielte Verkehrskontrollen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.