Kenn. In einer sogenannten „Heißausbildung“ haben am gestrigen Samstag 40 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren der VG Schweich und Ruwer in Containern geübt.

Die Ausbildungscontainer sind eigens von der Firma „Atemschutz Röser“ aus Leipzig nach Kenn (VG Schweich) gebracht worden, um mit Fachkräften der Firma in der Brandübungsanlage zu üben.

Dummys und Gasflaschen können gefunden werden 

Hierbei wird mit Paletten am Ende der Containerstrecke ein großes offenes Feuer hergestellt. Die dunklen und giftigen Rauchgase verteilen sich in Sekundenschnelle im geschlossenen Container. In der Übungsanlage wurden im Vorfeld zwei Dummys (Erwachsener und ein Kind) sowie zwei Gasflaschen ausgelegt. Im völlig dunklen Container geht nun ein Atemschutztrupp herein und sieht nichts.

Reale Bedingungen, wie in einem Brandeinsatz 

Es sind die gleichen Bedingungen, wie bei einem Gebäudebrand. In der Brandübungsanlage ist auch ein Ausbilder mit dabei, der ein Vorgehen und Handhaben erklärt. Wie bei einem realen Brandeinsatz sind auch in der Übungsstrecke Hindernisse ausgelegt worden, die zu überwinden sind.

Die Schwerpunkte dieser besonderen Heißausbildung liegen hier in der richtigen Türöffnungsprozedur, dem Schlauchmanagement, dem Absuchen von Räumen, der Personenrettung, der Wärmegewöhnung und dem richtigen Einsatz von Löschmitteln. Zudem werden die Teilnehmer an ihre eigenen physischen und psychischen Belastungsgrenzen herangeführt, um sie für kommende Einsätze gut vorzubereiten.

  • Text und Bilder: Florian Blaes