Symbolbild Igel am trinken Pixabay
Region Trier. Wir erleben derzeit eine Hitzewelle mit Temperaturen von weit über 30 Grad in der ganzen Region. Das bringt die Menschen ins Schwitzen. Aber nicht nur wir leiden unter der aktuellen Hitzewelle. Vor allem unsere Wildtiere wie Vögel, Insekten, Igel und Füchse in den Parks sind den heißen Monaten schutzlos ausgeliefert.

Pfützen und Gräben sind ausgetrocknet 

Der NABU warnt, dass das anhaltende trockene Wetter so gut wie alle Pfützen und Gräben ausgetrocknet hat. Auch die ersten Bäche führen kein Wasser mehr. Für die Wildtiere ist das ein großes Problem. Besonders in Städten finden sie immer weniger Trinkquellen. Bodentiere wie Igel und Käfer sind aber auf Wasser in ihrer Nähe angewiesen. 

So können Sie helfen

Wir Menschen sind aufgefordert den Tieren mit unseren Mitteln zu helfen. Schaffen sie zusätzliche Trinkquellen. Stellen Sie saubere Wasserschalen in den Garten oder dem Hof des Hauses auf. Achten Sie darauf, dass sie einen geraden Untergrund hat und die Schale oder das Gefäß nicht zu hoch sind. Platzieren Sie die Gefäße an einem schattigen und ruhigen Ort. Wenn die Schalen zu nah an Gebüschen steht, haben Jagdtiere ein leichtes Spiel.

Und schon erfreuen sich Igel, Eichhörnchen und viele Insekten an der neuen Wasserquelle, die Überlebens wichtig sein könnte. Auch Menschen mit Balkonen können mit einer Wasserschale den Vögeln und fliegenden Insekten helfen. Achten Sie darauf, dass das Wasser regelmäßig gewechselt wird, sonst setzen sich zu schnell Bakterien ab. Aber die Schalen nicht mit Spülmittel ect. waschen. Größere Schalen können auch für die Vögel als Wasserbad benutzt werden. Achten Sie bitte darauf, dass die Vögel jetzt aber nicht gefüttert werden. Das kann für die Tiere tödlich enden.

Helfen Sie den Tieren, stellen Sie Wasserquellen auf! 

  • Text: Florian Blaes, eigene Recherche