Trier. Die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Trier haben am Freitagvormittag auf der aktuell nur beschränkt befahrbaren Römerbrücke eine Übung der besonderen Art abgehalten.

Geprobt wurde die Rettung einer verunfallten Person, diese ist im Übungsszenario von der Brücke gestürzt und lag bewusstlos auf einem Brückenpfeiler.

So sind die Feuerwehrkräfte vorgegangen

Dazu wurde ein Feuerwehrmann zunächst auf den Brückenpfeiler abgelassen und danach von seinen Kameraden gerettet. Hierzu seilte sich ein Höhenretter mit einer Trage zur verunglückten Person herunter und fixierte diese in der Trage. Daraufhin wurden die beiden Feuerwehrmänner wieder herauf auf die Brücke gezogen.

Besondere Schwierigkeit bei der Übung war die Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte arbeiteten am fließenden Gewässer der Mosel und mussten daher noch zusätzlich Schwimmwesten tragen um bei einem möglichen Unfall nicht im Wasser zu versinken.

Keine Probleme bei der Übung 

Stefan Feltes, der Leiter der Trierer Höhenrettungsgruppe betonte das es keine Probleme bei der Übung gab und die Einstartkräfte mehrmals im Jahr solche Übungen durchführen und sich immer weiterbilden.

Parallel dazu übte die Wachabteilung der Berufsfeuer die Rettung einer Person mit der Drehleiter. Auch hier musste eine Person von einem Brückenpfeiler gerettet werden. Hierzu wurde eine Trage an der Drehleiter befestigt. Diese wurde dann samt Feuerwehrmann über die Drehleiter herunter gelassen.

Thomas Biewer, Zugführer der Berufsfeuerwehr Trier war zufrieden mit dem Verlauf der Übung: „Wir haben schnell eine Person zur Betreuung des verletzten nach unten bringen können und dann auch zügig die Rettung durchgeführt.“

 

  • Bilder: Wilfried Hoffmann