Symbolbild Coronaimpfung

Sobald ein Impfstoff verfügbar ist, können die Impfungen der Bevölkerung beginnen. Inzwischen wurde im vorgegebenen, engen Zeitplan die ehemalige Turnhalle der High School auf dem Gelände der früheren US-Housing in Bitburg zu einem Impfzentrum umgewandelt. Der Fachbereich Liegenschaften und Schulen der Kreisverwaltung hat die technische Inbetriebnahme organisiert. Im Hallen-Inneren wurde ein neuer Schutzboden verlegt und mit einem Messebausystem abgetrennte Bereiche mit einer Anmeldung, Impfkabinen und Wartezonen eingerichtet. Der Außenbereich wurde mit Unterstützung des THW hergerichtet, eine barrierefreie Rampe installiert und ein 300 Meter langer Bauzaun aufgestellt.

Die Inneneinrichtung ist auf den Impf-Ablauf abgestimmt: Vom Eingang werden die Besucher zur Anmeldung geleitet; im anschließenden Wartebereich wird ein Aufklärungsvideo zur Impfung angezeigt; im darauf folgenden Aufklärungsgespräch mit einem Arzt können persönliche Anliegen besprochen werden. Im Anschluss wird die Impfung durch medizinisches Personal vorgenommen. Hierzu wurden zwei „Impfstraßen“ mit jeweils 8 Kabinen vorbereitet. Die Impfstrategie des Landes sieht zunächst die Inbetriebnahme einer Impfstraße und später die Erweiterung auf zwei Impfstraßen ggf. im 2-Schicht-Betrieb vor.

Ärzte und medizinisches Personal wird die Kassenärztliche Vereinigung stellen. Betrieben wird das Impfzentrum vom DRK, das seit März die Sichtungsstelle im Auftrag der Kreisverwaltung betreibt. Der DRK Kreisverband stand der Verwaltung ebenfalls zur Seite, um das räumliche Konzept gemeinsam auszuarbeiten. „In gemeinsamer Kraftanstrengung mit dem DRK Kreisverband haben wir uns dafür eingesetzt, dass mit Blick auf die baldige Inbetriebnahme des Impfzentrums alles Nötige organisiert wurde“, so Landrat Dr. Joachim Streit. „Mit der Einführung zuverlässiger Impfstoffe wird das Jahr 2021 davon geprägt sein, Stück für Stück wieder zurück zur Normalität zu finden“.